Donald Trump

    Trump will bald wieder bei grossen Wahlkampfveranstaltungen auftreten

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    USA,

    US-Präsident Donald Trump will innerhalb der nächsten zwei Wochen wieder bei grossen Wahlkampfveranstaltungen aufzutreten beginnen.

    Donald Trump im Februar bei einem Wahlkampfauftritt in Colorado Springs
    Donald Trump im Februar bei einem Wahlkampfauftritt in Colorado Springs - AFP/Archiv

    Das Wichtigste in Kürze

    • Kampagnenteam kündigt trotz Coronavirus «enorme» Versammlungen an.

    Dies teilte Trumps Kampagnenteam am Montag mit, ohne Details zu den geplanten Veranstaltungen zu nennen. Seit März hatte Trump wegen des Coronavirus auf Grossauftritte vor seiner Anhängerschaft verzichtet, die ein Markenzeichen seiner Wahlkämpfe wie auch seiner Präsidentschaft sind.

    Trump sei ebenso wie die Bürger bereit, «wieder in Aktion zu treten», erklärte Trumps Wahlkampfmanager Brad Parscale in einem Statement für das Magazin «Politico». Die Wahlveranstaltungen würden «enorm» sein, kündigte er an.

    In vielen Bundesstaaten und Städten der USA ist mit der Lockerung der Corona-Restriktionen begonnen worden. Die Rate der Neuinfektion hatte sich in den vergangenen Wochen im Land abgeschwächt. Am Montag verzeichnete die Johns-Hopkins-Universität 450 neue Infektionsfälle innerhalb von 24 Stunden - das war die niedrigste Zahl seit rund zwei Monaten.

    Trump wird von vielen Seiten vorgeworfen, nicht entschlossen genug auf die Pandemie reagiert zu haben. Mit fast zwei Millionen Infektions- und etwa 111.000 Todesfällen sind die USA das mit Abstand am stärksten von der Pandemie betroffene Land der Welt.

    In den vergangenen Wochen geriet der Präsident zusätzlich durch die landesweiten Anti-Rassismus-Proteste nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd bei einem brutalen Polizeieinsatz und Forderungen nach einer grundlegenden Polizeireform unter Druck.

    In den Umfragen zur Präsidentenwahl im November liegt Trump sowohl landesweit als auch in mehreren bei der Wahl entscheidenden Schlüsselstaaten hinter seinem designierten Herausforderer Joe Biden zurück.

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