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    Trump kritisiert Buchveröffentlichung seines früheren Sicherheitsberaters

    AFP
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    USA,

    US-Präsident Donald Trump hat seinen früheren Nationalen Sicherheitsberater John Bolton mit Blick auf dessen anstehende Buchveröffentlichung scharf kritisiert.

    John Bolton und US-Präsident Donald Trump
    John Bolton und US-Präsident Donald Trump - AFP/Archiv

    Das Wichtigste in Kürze

    • Bolton könnte Trump in der Ukraine-Affäre schwer belasten.

    Bolton sei «gegangen» und habe «sofort ein böses und unwahres Buch» verfasst, schrieb Trump, der seinen Sicherheitsberater im September entlassen hatte, am Mittwoch im Online-Dienst Twitter. Laut Berichten soll Bolton in seinem Buch den US-Präsidenten hinsichtlich der Ukraine-Affäre schwer belasten und könnte damit Trumps Verteidigung im laufenden Amtsenthebungsverfahren schwächen.

    Laut einem Bericht der «New York Times» belastet Bolton Trump in dem Buchmanuskript schwer. Demnach habe der Präsident ihm im vergangenen August gesagt, eine Militärhilfe für die Ukraine sei tatsächlich an Ermittlungen gegen den demokratischen US-Präsidentschaftsbewerber Joe Biden geknüpft. Dies würde den Hauptvorwurf gegen Trump in der Ukraine-Affäre bestätigen.

    Trump schrieb bei Twitter weiter, Bolton habe bei ihm um seinen «Job gebettelt», als sein Berater habe er aber schlechtes Urteilsvermögen gezeigt. «Offen gesagt: Wenn ich auf ihn gehört hätte, wären wir jetzt im Sechsten Weltkrieg», daher habe er ihn «gefeuert».

    Die oppositionellen Demokraten dringen seit Wochen auf die Anhörung mehrerer Zeugen in dem Impeachment-Verfahren und sind besonders interessiert an einer Vernehmung von Bolton. Dieser sei ein «Schlüsselzeuge für das skandalöse Verhalten des Präsidenten», sagte der demokratische Anklageführer Adam Schiff am Dienstag.

    Derzeit wird erwartet, dass eine ausreichende Zahl an republikanischen Senatoren diese Forderung unterstützen könnte. Vier Republikaner müssten sich den Demokraten im Senat anschliessen, um die Anhörung von Bolton und weiteren Zeugen zu ermöglichen. Solche Einberufungen könnten den Amtsenthebungsprozess verlängern und somit die Bemühungen des Weissen Hauses, das Verfahren noch in dieser Woche abzuschliessen, zunichtemachen.

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