Staatsministerin nennt Einsatz von App im Kampf gegen Coronavirus sinnvoll

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    Deutschland,

    Digitalstaatsministerin Dorothee Bär (CSU) befürwortet den Einsatz einer sogenannten Tracking-App im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus.

    Apps auf einem Smartphone
    Apps auf einem Smartphone - AFP

    Das Wichtigste in Kürze

    • Bär: Bei freiwilligem Herunterladen kein Problem mit Datenschutz.

    Eine solche Software auf Smartphones sei «sinnvoll, um das Virus zielgerichtet einzudämmen», sagte Bär dem «Handelsblatt» (Freitagsausgabe). In der Bundesregierung gebe es entsprechende Überlegungen. Datenschutzrechtlich spreche nichts gegen eine solche App, da der Nutzer mit deren Herunterladen der Datennutzung zustimme, betonte sie.

    «Wir müssen die Möglichkeiten der Digitalisierung jetzt nutzen, um die Krise zu überwinden», forderte die Staatsministerin im Kanzleramt. Die App ermögliche es, Kontaktpersonen eines Infizierten zu ermitteln.

    Bislang müssen die Behörden anhand von Gesprächen herausfinden, mit wem ein Corona-Erkrankter Kontakt hatte, was sehr zeitaufwändig ist. Das Robert-Koch-Institut will daher die Nutzung von Handydaten ausweiten. Über die Auswertung von Handy-Daten zur Eindämmung der Pandemie wird allerdings in Deutschland aus datenschutzrechtlichen Gründen derzeit kontrovers diskutiert.

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