Putin bereitet laut Insidern weitere Eskalation vor
Kreml-Insider zufolge lehnt Putin Friedensgespräche ab und plant eine Ausweitung des Ukraine-Kriegs.

Frieden ist für Putin derzeit kein Thema. Drei dem Kreml nahestehende Personen berichten der Nachrichtenagentur Reuters, er bereite stattdessen eine Eskalation vor.
Ukrainische Drohnenangriffe auf Raffinerien und Häfen sollen Putin nicht zum Einlenken bewegt haben. Laut «T-Online» hätten sie seine Entschlossenheit zum Weiterkämpfen sogar noch bestärkt.
Einer der Insider sprach gegenüber Reuters von einer «hohen Wahrscheinlichkeit» einer Eskalation in den nächsten Monaten. Wie genau diese aussehen könnte, liess er offen.
Putin weist Waffenstillstandsbefürworter zurecht
Berater, die einen Waffenstillstand entlang der aktuellen Frontlinie gefordert hatten, soll Putin laut «T-Online» in die Schranken verwiesen haben. Er halte stattdessen an seinem Ziel fest, die gesamte Region Donezk unter russische Kontrolle zu bringen.
Kremlsprecher Dmitri Peskow erklärte auf Anfrage, Russland sei zu einer friedlichen Lösung bereit. Zugleich habe das Land genug Möglichkeiten, den Krieg eigenständig fortzuführen.
Diese Aussage steht im Widerspruch zu Russlands anhaltender Benzinkrise, wie der «Tagesspiegel» berichtet. Der Ukraine-Krieg hat auf beiden Seiten bis zu zwei Millionen Soldaten das Leben oder die Gesundheit gekostet.
Angriffe auf NATO-Gebiet als mögliches Szenario
Der frühere russische Verteidigungsbeamte Andrei Ilnizki skizzierte in einem Zeitungsbeitrag mögliche Angriffe auf NATO-Stützpunkte im Baltikum und in Rumänien. Kremlsprecher Peskow liess diese Überlegungen auf Nachfrage unkommentiert stehen, berichtet «T-Online».
Der britische Militärexperte Jack Watling vom Royal United Services Institute (RUSI) ordnet die Lage jedoch differenzierter ein. Er hält begrenzte Nadelstiche gegen NATO-Gebiet für wahrscheinlicher als einen offenen Krieg.
Solche isolierten Angriffe könnten laut Watling dazu dienen, das Bündnis bei der Frage nach einer gemeinsamen Reaktion zu spalten. Intern könnte eine Konfrontation mit der NATO Putin ausserdem als Rechtfertigung für eine unpopuläre Mobilmachung nützen.
Widerspruch zu Trumps Friedenshoffnungen
US-Präsident Donald Trump hatte nach Telefonaten mit Putin und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj erklärt, Putin wolle den Krieg beenden.

Die Aussagen der Kreml-Insider zeichnen ein gegenteiliges Bild, wie «heute.at» berichtet.
Laut ukrainischen Regierungskreisen deuten Geheimdienstberichte darauf hin, dass Russland neue Militäroperationen vorbereite. Auch Angriffe auf weitere europäische Länder werden demnach nicht ausgeschlossen.
















