Krieg

Modschtaba Chamenei auf US-Fahndungsliste gesetzt

Esada Kunic
Esada Kunic

USA,

Die USA haben den iranischen Religionsführer Modschtaba Chamenei auf eine Fahndungsliste gesetzt. Für Hinweise gibt es bis zu zehn Millionen Dollar Belohnung.

Modschtaba Chamenei iran krieg
Modschtaba Chamenei hat sich seit seiner Ernennung am 8. März nicht öffentlich gezeigt. - keystone

Die USA haben den neuen iranischen Religionsführer Modschtaba Chamenei auf eine Fahndungsliste gesetzt. Das US-Aussenministerium bietet bis zu zehn Millionen Dollar Belohnung für Hinweise zu seinem Aufenthaltsort aus, berichtet das «ORF».

Der 56-Jährige hat sich seit seiner Ernennung am 8. März nicht öffentlich gezeigt. Modschtaba folgte seinem Vater Ajatollah Ali Chamenei nach, der am 28. Februar getötet wurde.

Wird der Iran-Krieg bald beendet sein?

Bei den ersten Angriffen der USA und Israels auf den Iran kam der langjährige Führer ums Leben. Sein Sohn wurde vom Expertenrat zum Nachfolger ernannt, meldet das «ZDF».

Chamenei verletzt und angeblich entstellt

US-Verteidigungsminister Pete Hegseth erklärte, Chamenei sei verletzt und vermutlich entstellt, wie das «ORF» berichtet. Um welche Verletzungen es sich handelt, führte er nicht aus.

Auch US-Präsident Donald Trump sprach von Verletzungen des neuen Obersten Führers. Das US-Aussenministerium verbreitete ein Fahndungsplakat mit zehn gesuchten Personen auf der Plattform X.

Neben Chamenei werden auch hochrangige Funktionäre wie Sicherheitschef Ali Laridschani gesucht, schreibt der «Tagesspiegel». Vier der Gesuchten sind nur mit ihren Funktionen bezeichnet, ohne Namen und Fotos.

Trump kündigt weitere Angriffe an

Trump kündigte gegenüber dem Sender Fox News weitere harte Angriffe für die kommende Woche an. Er strebe einen Sturz der iranischen Führung an, berichtet das «ORF».

Trump Chamenei
US-Präsident Donald Trump sprach von Verletzungen des neuen iranischen Religionsführers Modschtaba Chamenei. - keystone

Zu Kriegsbeginn hatte er die Iranerinnen und Iraner aufgerufen, sich ihr Land zurückzuholen. Das US-Aussenministerium rief iranische Bürgerinnen und Bürger auf, Informationen über die Gesuchten zu melden.

Neben der finanziellen Belohnung wird auch Hilfe zum Verlassen des Iran angeboten, so der «Tagesspiegel». Die Gesuchten befehligten Teile der Revolutionsgarden, die weltweit Terrorismus planen würden.

Kommentare

User #1578 (nicht angemeldet)

Trump und Netanyahu müssen genauso als Kriegsverbrecher gelistet werden

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