Putin gratuliert Modschtaba Chamenei und sagt Unterstützung zu

    Esada Kunic
    Esada Kunic

    Russland,

    Wladimir Putin hat Modschtaba Chamenei zu seiner Ernennung als Irans neuer Führer gratuliert und Russlands uneingeschränkte Unterstützung bekundet.

    Putin Modschtaba Chamenei
    Der russische Präsident Wladimir Putin wünscht dem neuen Obersten Führer Modschtaba Chamenei Mut, Gesundheit und Kraft. - keystone

    Der russische Präsident Wladimir Putin hat dem neu ernannten iranischen Führer seine volle Unterstützung zugesagt. In einem offiziellen Schreiben gratulierte er Modschtaba Chamenei zur Übernahme des höchsten Amtes im Iran, berichtet das «Handelsblatt».

    Putin betonte in seinem Telegramm die besondere Herausforderung der aktuellen Situation für den neuen Machthaber. Der Kremlchef äusserte Vertrauen, dass Chamenei das Werk seines Vaters würdig fortsetzen werde.

    Bereiten dir die Auswirkungen des Iran-Kriegs Sorgen?

    Moskau bekräftigte seine Position als verlässlicher Partner der Islamischen Republik, wie das «Handelsblatt» weiter berichtet. Die Unterstützung für Teheran bleibe unverändert, versicherte Putin in seinem Schreiben an Chamenei.

    Mut, Gesundheit und Kraft für Modschtaba Chamenei

    Die beiden Länder pflegen traditionell sehr enge Beziehungen zueinander, berichtet die «Jüdische Allgemeine». Sie besiegelten im vergangenen Jahr eine strategische Partnerschaft, die militärische Zusammenarbeit vorsieht.

    Anders als im Verhältnis zu Nordkorea sieht die Partnerschaft keinen gegenseitigen Beistand vor. Der Iran gilt als wichtiger Rüstungskunde Russlands.

    Putin wünschte dem neuen Führer Mut, Gesundheit und Kraft für die vor ihm liegenden Aufgaben. Modschtaba Chamenei überlebte den Angriff vom 28. Februar, bei dem sein Vater getötet wurde.

    Russischer Botschafter kritisiert westliche Angriffe

    Der russische Botschafter in Grossbritannien, Andrej Kelin, äusserte sein Mitgefühl gegenüber Teheran. In einem Interview mit Sky News bezeichnete er die Angriffe als unfair, schreibt der «Tagesspiegel».

    Modschtaba Chamenei
    Modschtaba Chamenei, Sohn des verstorbenen Ajatollahs Ali Chamenei, wurde zum neuen religiösen und politischen Oberhaupt Irans gewählt. - keystone

    Kelin stellte klar, dass Russland keine neutrale Position einnehme. Er kritisierte, dass der Iran für alles verantwortlich gemacht werde.

    Modschtaba Chamenei wurde vom 88-köpfigen Expertenrat zum Nachfolger gewählt, wie das «Handelsblatt» meldet. Putin äusserte Zuversicht, dass er das iranische Volk zusammenhalten werde.

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    Kommentare

    User #4196 (nicht angemeldet)

    Und Trump merkt immer noch nicht, dass er von Putin völlig vorgeführt und verladen wird.

    User #2785 (nicht angemeldet)

    Russland hat bereits an Iran die Waffen geliefert, die unweigerlich USA - Schiffe treffen werden.

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