1. Mai

    Angriffe auf Polizei trüben friedlichen 1. Mai in Berlin

    Keystone-SDA
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    Deutschland,

    Nach der grossen linken Demonstration am Abend des 1. Mai in Berlin-Kreuzberg hat die Gewerkschaft der Polizei (GdP) ein gemischtes Fazit gezogen. Zwar sei der Tag über weite Strecken gewaltfrei verlaufen, am Ende hätten jedoch Demonstranten aus dem linksautonomen Spektrum Polizisten mit Gegenständen beworfen. Deshalb könne man «weiterhin nicht von einem friedlichen Tag sprechen», teilte die GdP mit. Mindestens zehn Polizisten seien leicht verletzt worden.

    dpatopbilder - Polizeibeamte geraten kurz vor Ende der Demonstration «Revolutionärer 1. Mai - Freiheit. Frieden. Solidarität.» mit Teilnehmern aneinander. Am 1. Mai finden bundeswei...
    dpatopbilder - Polizeibeamte geraten kurz vor Ende der Demonstration «Revolutionärer 1. Mai - Freiheit. Frieden. Solidarität.» mit Teilnehmern aneinander. Am 1. Mai finden bundeswei... - Keystone/dpa/Sebastian Gollnow

    Insgesamt gehe die Entwicklung weiter in die richtige Richtung, die Polizei habe «jegliches Gewaltpotenzial in den Griff bekommen». Getrübt werde die Gesamtbilanz des Feiertags von der Nacht in Kreuzberg, so die GdP. Kurz vor Mitternacht kam der sogenannte schwarze Block mit vermummten Linksautonomen am Ende des Demonstrationszugs am Südstern an, wo es dann zu Rangeleien und Angriffen auf Polizisten mit Flaschen- und Böllerwürfen kam.

    Zuvor war trotz teils aufgeheizter Stimmung in der Demonstration von zahlreichen linken und linksradikalen Gruppen über Stunden alles friedlich verlaufen. Die Polizei sprach von 10.000 Teilnehmern. Die Veranstalter nannten die Zahl 30.000. Weil die Strassen zum Teil mit feiernden Menschen dicht gefüllt waren, entstanden grosse Lücken im Demonstrationszug und viele Teilnehmer mussten immer wieder lange stehen und warten.

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    Kommentare

    User #397 (nicht angemeldet)

    Lasst doch die friedlichen Demonstranten, das sind so Arme

    User #5443 (nicht angemeldet)

    Beneidenswert diese Stadtbilder in Deutschland.

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