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Kreml: Putin bereit zu Gespräch mit Macron

Maja Bojic
Maja Bojic

Russland,

Moskau sendet ein diplomatisches Signal nach Paris: Kremlchef Wladimir Putin ist zu Gesprächen mit Frankreichs Präsident Emmanuel Macron bereit.

Putin Macron
Russlands Präsident Wladimir Putin zeigt sich offen für Gespräche mit Emmanuel Macron. (Archivbild) - keystone

Kremlchef Wladimir Putin hat Bereitschaft zu Gesprächen mit Frankreichs Präsident Emmanuel Macron signalisiert. Kremlsprecher Dmitri Peskow bestätigte entsprechende Äusserungen gegenüber der russischen Nachrichtenagentur Ria Novosti.

Putin habe seinen Willen zu einem Dialog mit Macron bekräftigt, sagte Peskow laut «n-tv». Dabei betonte der Kremlsprecher den gegenseitigen politischen Respekt zwischen beiden Seiten.

Macron hatte zuletzt direkte Verhandlungen gefordert und diese als essenziell für Europa bezeichnet. Indirekte Gesprächsformate seien aus seiner Sicht weniger wirksam.

Nach Putins Angebot: Élyséepalast erwägt Gesprächstermin

Paris hat Putins Gesprächsangebot positiv aufgenommen. Wie «Euronews» berichtet, prüft der Élyséepalast derzeit mögliche Termine für ein Treffen, das bereits in naher Zukunft stattfinden könnte.

Glaubst du an ein baldiges Ende des Ukraine-Krieges?

Innerhalb der französischen Regierung werde über geeignete Gesprächsformate beraten. Kremlsprecher Dmitri Peskow begrüsste Macrons Haltung und sprach von gegenseitiger Flexibilität, wie «dpa-AFX» meldet.

Macron hatte am Freitag direkte Gespräche gefordert, kurz darauf bestätigte Putin bei einer eigenen Pressekonferenz seine Bereitschaft, berichtet «Euronews». Die zeitliche Nähe der Aussagen gilt als bemerkenswert.

Neuer diplomatischer Impuls im Ukraine-Krieg

Der anhaltende Krieg in der Ukraine verleiht diplomatischen Bemühungen neuen Schwung. Emmanuel Macron fordert eine stärkere Rolle Europas, während Dmitri Peskow laut «n-tv» bei entsprechendem Interesse beider Seiten Gesprächspotenzial sieht.

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Wladimir Putin (links) und Emmanuel Macron bei einem Treffen im Jahr 2019. (Archivbild) - keystone

Frankreich positioniert sich dabei zunehmend als diplomatische Führungsmacht in Europa. Der Kreml reagierte rasch auf entsprechende Vorstösse, was Beobachter als neues diplomatisches Signal werten.

Peskow äusserte sich dazu ausführlich in einem Interview mit der russischen Nachrichtenagentur Ria Novosti. Die Aussagen verbreiteten sich schnell international und haben die Debatte über mögliche Verhandlungen neu belebt.

Macrons Initiative trifft bei Putin auf Zustimmung

Parallel berät die Europäische Union über weitere Hilfen für die Ukraine. In dieses Umfeld fügt sich Macrons diplomatische Initiative ein, wie «n-tv» weiter berichtet. Russland unterstreicht derweil seine grundsätzliche Dialogbereitschaft.

Experten und Diplomaten sehen darin Chancen für eine Deeskalation. Direkte Gespräche auf politischer Ebene könnten aus ihrer Sicht Bewegung in festgefahrene Positionen bringen.

Paris hatte zuletzt die Notwendigkeit direkter Gespräche betont, nun signalisiert auch Moskau Zustimmung. Beobachter werten dies als Stärkung des bilateralen Austauschs.

Kommentare

User #2785 (nicht angemeldet)

Frankreich ist kurz vor den Pleite, jetzt werden sie Ukraine nicht mehr unterstützen. Ansonsten gibt's keinen Sinn mit den Westen irgendwelche Vereinbarungen zu schließen, sie halten gar nicht darauf.

User #3438 (nicht angemeldet)

Tja, es scheint als ob Merz jetzt auch ausserhalb Deutschland auf verlorenem Posten steht und wenn jetzt vdL auch plötzlich nicht mehr helfen kann, dann ist Merz bald Geschichte...

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