Ukraine attackiert Militärobjekt und Raffinerie in Russland

Keystone-SDA
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Russland,

Die Ukraine hat nach Behördenangaben ein Militärobjekt in der russischen Region Wolgograd und eine Raffinerie in der nordrussischen Teilrepublik Komi angegriffen.

ukraine flagge
Eine Flagge der Ukraine weht im Wind (Archivbild). - Keystone

In der Nacht habe die Flugabwehr einen Raketenangriff abgewehrt, teilte der Gouverneur von Wolgograd, Andrej Botscharow, mit. «Durch herabfallende Trümmer auf das Territorium eines Objekts des Verteidigungsministeriums nahe der Ortschaft Kotluban ist ein Brand ausgebrochen», wird Botscharow vom Telegramkanal der Gebietsverwaltung zitiert.

Wegen anhaltender Detonationen sei die Evakuierung des Ortes veranlasst worden, heisst es weiter. Verletzte und Schäden an ziviler Infrastruktur habe es bisherigen Informationen nach nicht gegeben. Auf Bildern und Videos sind mehrere Explosionen zu sehen. Ukrainische Medien berichteten, dass in der Region Wolgograd Depots der Raketenartilleriestreitkräfte getroffen worden seien.

Angriffe gab es auch weiter im Norden Russlands. In der Region Tambow gab es nach Behördenangaben zwei Verletzte. Drohnentrümmer seien auf ein technisches College und ein Geschäft in der Stadt Mitschurinsk gestürzt, teilte Gouverneur Jewgeni Perwyschow mit.

In der nordrussischen Region Komi wurde nach ukrainischen Angaben eine Raffinerie angegriffen. Den auf sozialen Netzwerken veröffentlichten Bildern zufolge gab es dort auch Schäden. Überprüfbar sind die Angaben nicht. Der örtliche Katastrophenschutz bestätigte zumindest einen Drohnenangriff, machte aber bislang keine Angaben zu den Folgen. Wegen der anhaltenden Gefahr wurde der Flugplatz in der Stadt Uchta für den Luftverkehr gesperrt.

Kommentare

User #4618 (nicht angemeldet)

Ist einfach nur noch lächerlich was da abgeht. Blanke Zerstörungswut auf beiden Seiten. Tote ohne Unterlass. Das alles kann man nicht mehr unterstützen aber auch nicht mehr hören. Selenskiy soll endlich mal Einlenken, eine andere Chance hat er nicht und Merz mit seiner Fonderlein sollen endlich aufhören Schwarzpulver in den Krieg zu schicken. Der Fall ist doch schon lange klar. Junge Leute sterben nur einmal, Ländereien kann man hin- und herschieben, wie es in der Geschichte immer schon war. Die heimatlosen Ukrainer wollen zurück, wollen ihr Land wieder aufbauen, dass soll man ihnen auch ermöglichen.

User #3681 (nicht angemeldet)

Russland hat einen ganzen Monat damit verbracht, 1 km Gelände einzunehmen. Eine Gartenschnecke braucht bei Höchstgeschwindigkeit 20 Stunden für die gleiche Strecke. In Russland verschweigt man das natürlich.

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