Joe Biden

    Joe Biden will Truppenabzug aus Afghanistan bis 11. September

    Keystone-SDA
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    USA,

    Laut einem Medienbericht sollen sich die US-Truppen bis am 11. September zurückgezogen haben. Das hat offenbar Präsident Joe Biden entschieden.

    US-Präsident Joe Biden
    Joe Biden, Präsident der USA, nimmt aus dem Roosevelt Room des Weissen Hauses an dem virtuellen CEO Summit on Semiconductor and Supply Chain Resilience teil. - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Am 11. September 2021 jähren sich die Anschläge auf die World Trade Center zum 20. Mal.
    • Die Attacken lösten den Einmarsch von US-Truppen in Afghanistan und weiteren Ländern aus.
    • Biden soll nun beschlossen haben, dass die Soldaten bis zum Jahrestag zurückkehren sollen.

    US-Präsident Joe Biden will einem Medienbericht zufolge alle US-Truppen aus Afghanistan bis zum 11. September abziehen - dem 20. Jahrestag der Anschläge von New York und Washington.

    Die «Washington Post» berichtete am Dienstag, eine entsprechende Ankündigung Bidens werde an diesem Mittwoch erwartet. Damit blieben US-Soldaten noch mehrere Monate über den mit den Taliban vereinbarten Abzugstermin zum 1. Mai in Afghanistan.

    Die Anschläge vom 11. September 2001, für die das Terrornetz Al-Kaida verantwortlich gemacht wurde, hatten den Einmarsch der US-geführten Truppen in Afghanistan ausgelöst. Der internationale Militäreinsatz führte zum Sturz des Taliban-Regimes, das sich geweigert hatte, Al-Kaida-Chef Osama bin Laden auszuliefern.

    terroranschläge am 11. September 2001
    Ruinen des World Trade Center im September 2001. Die Zerstörung und das Leiden waren immens. - AFP/Archiv

    Joe Biden steht unter Druck, rasch über einen Fahrplan für einen Abzug der US-Soldaten zu entscheiden. Weil davon auch der Einsatz anderer internationaler Truppen in Afghanistan abhängt. Unter Bidens Vorgänger Donald Trump hatte Washington mit den Taliban einen Abzug bis zum 1. Mai vereinbart.

    Im Gegenzug gingen die Taliban mit der Regierung in Kabul direkte Friedensgespräche ein, die seit September im Golfemirat Katar laufen. Diese brachten allerdings bisher kaum nennenswerte Fortschritte.

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