Rubio über Ukraine-Krieg: Wollen kein Abkommen aufzwingen

Keystone-SDA
Keystone-SDA

USA,

US-Aussenminister Marco Rubio beteuert vor den Gesprächen mit Moskau an diesem Wochenende, weder die Ukraine noch den Aggressor Russland zu einer Lösung im Ukraine-Krieg zwingen zu wollen. «Es geht nicht darum, irgendjemandem ein Abkommen aufzuzwingen», sagte er vor Journalisten. Stattdessen solle erörtert werden, was beide Kriegsparteien «bereit sind zu geben und ob sich diese beiden Punkte überschneiden».

ARCHIV - US-Außenminister Marco Rubio. Foto: Jacquelyn Martin/Pool AP/dpa
ARCHIV - US-Außenminister Marco Rubio. Foto: Jacquelyn Martin/Pool AP/dpa - Keystone/Pool AP/Jacquelyn Martin

Rubio betonte: «Es kann kein Friedensabkommen geben, wenn die Ukraine nicht zustimmt. Und natürlich kann es kein Friedensabkommen geben, wenn Russland nicht zustimmt.»

Die USA hätten drängendere Probleme als den Krieg in der Ukraine. «Wenn Sie mich nach Prioritäten fragen würden, würde ich argumentieren, dass etwas in unserer Hemisphäre, das unseren nationalen Interessen dient, wichtiger ist als etwas auf einem anderen Kontinent.» Das mache die Ukraine und Russland jedoch nicht unwichtig, deshalb kümmerten sich die USA darum, sagte Rubio.

An diesem Wochenende treffen sich Vertreter der US-Regierung und des Kremls zu weiteren Gesprächen über ein Ende des Ukraine-Kriegs in Miami.

Kommentare

User #3654 (nicht angemeldet)

Rubio ist nicht tragbar. Aber immer noch der Beste der US-Regierung.

User #3469 (nicht angemeldet)

Russland verliert jedes Jahr 1 Million der Bevölkerung, ohne Krieg wohlgemerkt. In so etwa 130 bis 140 Jahren ist russlands Bevölkerung bei 0. Mit Krieg beschleunigt sich das.

Weiterlesen

simone mit huhn
349 Interaktionen
«Für Mitgefühl»
Weichmacher
11 Interaktionen
China-Plastik

MEHR IN POLITIK

«Mit Nachdruck»
1 Interaktionen
Athen

MEHR UKRAINE KRIEG

Putin
141 Interaktionen
Drohungen
Dnipro Ukraine Krieg
3 Interaktionen
Ukraine-Krieg
15 Interaktionen
Kiew/Washington
Ukrainegespräche
3 Interaktionen
Kiew/Washington

MEHR AUS USA

Formel 1 Carlos Sainz
55 Interaktionen
Nach Bearman-Crash
Audi Formel 1 McNish
Ex-Formel-1-Pilot
Lamar Odom
Abhängigkeiten
Tom Kaulitz
25 Interaktionen
Ernste Worte