Corona-Krise beschert deutschem Staat dickes Minus

AFP
AFP

Deutschland,

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie haben dem deutschen Staat in den ersten drei Quartalen des Vorjahres ein Defizit von 157,1 Milliarden Euro beschert.

Aufmunternde Botschaft am Dortmunder Opernhaus
Aufmunternde Botschaft am Dortmunder Opernhaus - AFP/Archiv

Das Wichtigste in Kürze

  • Defizit von rund 157 Milliarden Euro in ersten drei Quartalen 2020.

Das teilte das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden unter Verweis auf vorläufige Ergebnisse der Kassenstatistik mit. Um 11,6 Prozent gestiegene Ausgaben standen demnach zwischen Januar und September um 4,3 Prozent gesunkenen Einnahmen gegenüber.

Die Ausgaben aller öffentlichen Haushalte im Untersuchungszeitraum erhöhten sich in der Coronakrise auf etwa 1,23 Billionen Euro. Die Einnahmen gingen zugleich auf rund 1,07 Billionen zurück, was zu einem sogenannten Finanzierungsdefizit von 157,1 Milliarden Euro führte. In den drei Quartalen 2019 hatten Bund, Länder, Kommunen und Sozialversicherungen ein Plus von 18,8 Milliarden Euro erzielt.

Die höheren Ausgaben erklärten sich laut Bundesamt hauptsächlich durch höhere sogenannte Zuweisungen und Zuschüsse in Folge der Pandemie, etwa an Unternehmen oder Krankenhäuser. Dem standen sinkende Einnahmen aus Steuern und ähnlichen Abgaben gegenüber. Betroffen davon waren demnach alle staatlichen Haushaltsebenen.

Kommentare

Weiterlesen

Recycling-Zentrum London
29 Interaktionen
Flammen, Rauch, Chaos
Meret Schneider
80 Interaktionen
Meret Schneider

MEHR IN POLITIK

giswil
1 Interaktionen
In Unterkunft
Sonntagsverkauf Zürich
6 Interaktionen
In der Schweiz
1 Interaktionen
Sexuelle Übergriffe

MEHR CORONAVIRUS

Impfstoff
33 Interaktionen
Studie
Fischer
97 Interaktionen
Verdacht
Evakuierung Schutzanzüge
382 Interaktionen
«Kein Covid»
Horrorhaus Spanien
25 Interaktionen
Wegen Corona

MEHR AUS DEUTSCHLAND

tchibo
64 Interaktionen
Gericht bestätigt
Oliver Pocher Amira
36 Interaktionen
Pärchenfoto
35 Interaktionen
Berlin