Rapperin Ikkimel cancelte Auftritt beim US-Festival
Die Rapperin Ikkimel verzichtet auf einen grossen Auftritt in den USA, um ein Zeichen für Frieden und Toleranz zu setzen.

Die Berliner Rapperin Ikkimel (28) hat ihren Auftritt in den USA abgesagt. Wie «TAG24» berichtet, sollte sie am 15. März beim South by Southwest-Festival in Austin auftreten.
Das Festival gilt als eine der grössten Kulturveranstaltungen. Ikkimel nannte politische Entwicklungen als Grund.
Laut «TAG24» schrieb Ikkimel auf Instagram: «Das aktuelle politische Klima und die Entscheidungen in der Aussenpolitik der USA sind inakzeptabel.» Sie erwähnte auch den Iran-Krieg.
Ikkimel betont Werte wie Toleranz und Frieden
Ikkimel freute sich ursprünglich auf das Event. Laut «Deutschlandfunk Kultur» wollte sie ein grosses Konzert ihrer Karriere spielen.

An ihre US-Fans richtete sie tröstende Worte. «An alle meine amerikanischen Fans: Ich liebe euch alle, ich weiss auch, dass ihr überhaupt keinen Krieg wollt. Bleibt stark», schrieb sie, berichtet «TAG24».
Sie betonte Werte wie Toleranz und Frieden. Das Festival solle ein Ort sein, an dem sich Menschen wohlfühlen, so Ikkimel weiter.
Weitere Künstler sagen US-Auftritte aus politischen Gründen ab
Andere Künstler folgen laut «t-online» ähnlichen Schritten und sagen geplante Auftritte in den USA ab. So sagte auch Ski Aggu zuvor seine USA-Tour aus politischen Gründen ab.
South by Southwest zieht jedes Jahr Hunderte Künstler aus aller Welt an. Das Festival ist ein bedeutender Treffpunkt der internationalen Musikindustrie, schreibt «Deutschlandfunk Kultur».
Ikkimel, 28 Jahre alt aus Berlin, sagte laut «tip Berlin» den Auftritt in den USA ab, um Haltung zu zeigen. Die Rapperin erklärte laut «t-online», ihre Absage unterstreiche ihre generelle Ablehnung von Krieg.
















