Ab Mittwoch werden die Massnahmen in Brandenburg wegen der sich verschlechternder Corona-Situation verstärkt.
B-Burg
2G-Hinweis an einem Lokal - AFP/Archiv

Das Wichtigste in Kürze

  • In Brandenburg werden die Corona-Massnahmen ab Mittwoch verschärft.
  • Für den Einzelhandel gilt neu eine 2G-Regelung und es wird Kontaktbeschränkungen geben.
  • Auch Weihnachtsmärkte dürfen nicht durchgeführt werden – bestehende müssen schliessen.

Brandenburg verschärft aufgrund der sich weiter zuspitzenden Pandemielage ab Mittwoch die Coronaregeln. So sollen die 2G-Regelung auf den gesamten Einzelhandel ausgeweitet und wieder Kontaktbeschränkungen eingeführt werden. Dies berichtet die Brandenburger Staatskanzlei am Montag. Ausnahmen von der 2G-Regel sollen aber weiter unter anderem für Lebensmittelgeschäfte, Getränkemärkte, Drogerien und Apotheken gelten.

Die 2G-Regel soll nun auch für alle körpernahen Dienstleistungen, alle Sportanlagen und vieles mehr gelten. In diesen Bereichen war die Anwendung der 2G-Regelung bislang möglich, aber nicht verpflichtend.

Aus für Weihnachtsmärkte

Weihnachtsmärkte sollen zudem nicht eröffnet beziehungsweise bestehende wieder geschlossen werden. Auch Kontaktbeschränkungen will die Landesregierung wieder einführen. Im öffentlichen Raum, bei privaten Feiern und auch Treffen in Gaststätten sollen sich dann maximal fünf Menschen treffen dürfen. Geimpfte und Genesene sollen jedoch nicht mitgezählt werden.

Ausserdem ist eine nächtliche Ausgangsbeschränkung für Ungeimpfte von 22:00 Uhr bis 06:00 Uhr vorgesehen. Dies aber nur in Kreisen und kreisfreien Städte mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als tausend. Während die landesweiten Auslastung der intensivmedizinischen Betten gleichzeitig von über zehn Prozent ist.

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