Regierung

«Beunruhigende» Hinweise von Insiderhandel in der Trump-Regierung

Maja Bojic
Maja Bojic

USA,

Es gibt «beunruhigende Zeichen» von möglichem Insiderhandel im Umfeld der Trump-Regierung durch auffällige Marktbewegungen nach politischen Ankündigungen.

Donald Trump Insiderhandel
Im Umfeld der Trump-Regierung gibt es Vorwürfe zu möglichem Insiderhandel im Zusammenhang mit auffälligen Marktbewegungen nach politischen Ankündigungen. (Archivbild) - keystone

Laut einer Analyse des «SRF» gibt es «beunruhigende Zeichen» möglicher Marktverzerrungen im Umfeld der Trump-Regierung. Dabei geht es um auffällige zeitliche Zusammenhänge zwischen politischen Ankündigungen und starken Marktbewegungen.

Die SRF-Berichterstattung beschreibt Fälle, in denen politische Entscheide der US-Regierung unmittelbar massive Kursbewegungen an den Finanzmärkten ausgelöst haben. Experten sehen darin mögliche Indizien für Informationsvorsprünge, betonen jedoch die schwierige Beweisbarkeit solcher Vorgänge.

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Nach Einschätzung der SRF-Wirtschaftsredaktion entstehen Verdachtsmomente insbesondere dann, wenn grosse Handelsvolumen kurz vor politischen Ankündigungen auftreten. Diese Muster werden von Marktbeobachtern als potenziell relevant für Untersuchungen im Bereich Insiderhandel eingeordnet.

Insiderhandel: Ermittlungsdruck und politische Reaktionen

«Reuters» berichtet, dass US-Senatoren formell eine Prüfung durch die Börsenaufsicht SEC und weitere Kontrollbehörden verlangen. Im Zentrum stehen mögliche ungewöhnliche Handelsaktivitäten vor politischen Entscheidungen der Regierung.

Demnach fordern mehrere Abgeordnete Aufklärung darüber, ob vertrauliche Regierungsinformationen für Finanzgeschäfte genutzt wurden. Die Behörden wurden aufgefordert, mögliche Verstösse gegen Insiderhandelsregeln zu untersuchen.

Die SRF-Berichterstattung betont zugleich, dass bislang keine gerichtsfesten Beweise für systematischen Insiderhandel vorliegen. Die Diskussion bleibt daher vor allem auf politischer und regulatorischer Ebene angesiedelt.

Regulatorische Einordnung

Fachleute verweisen laut «SRF» darauf, dass Insiderhandel im Umfeld politischer Entscheidungen besonders schwer nachzuweisen ist. Der Grund liegt in der Nähe zwischen politischer Information und marktbewegenden Entscheidungen.

Gleichzeitig wird in den USA über strengere Offenlegungspflichten für Finanzgeschäfte von Regierungsmitgliedern diskutiert. Ziel ist es, mögliche Interessenkonflikte frühzeitig sichtbar zu machen und Vertrauen in Märkte zu stärken.

Trump Insiderhandel
Vorwürfe über möglichen Insiderhandel im Umfeld der Trump-Regierung stehen im Zusammenhang mit auffälligen Marktbewegungen. (Archivbild) - keystone

Die SRF-Analyse kommt zum Schluss, dass die Debatte über Insiderhandel im politischen Umfeld weiter an Bedeutung gewinnt. Konkrete rechtliche Konsequenzen bleiben jedoch von laufenden Prüfungen abhängig.

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Kommentare

User #5592 (nicht angemeldet)

Ist denn diese Art von Insiderhandel durch Politiker - so ungut sie jedenfalls ist - überhaupt strafbar? Als Insider gelten eigtl. Personen, die Wissen über Unternehmen nutzen oder preisgeben. Bin gespannt, wie das juristisch tatsächlich einzuordnen ist.

User #6117 (nicht angemeldet)

Die ganze Truppe ist ein Mafia Clan.

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