Influencerin plante Mord an Boyband-Star
Eine Influencerin soll im Darknet einen Killer gesucht haben. Ihr Ex Jack Avery, Sänger der Boyband Why Don’t We, sollte sterben.

Das Wichtigste in Kürze
- Gabbie Gonzalez soll einen Auftragsmörder für ihren Ex Jack Avery gesucht haben.
- Jack Avery wurde durch die Boyband Why Don’t We bekannt.
- Hintergrund soll ein Sorgerechtsstreit um die gemeinsame Tochter sein.
- Auch ihr Vater und ihr damaliger Freund sind angeklagt.
Auf Instagram zeigte sich Gabbie Gonzalez (24) als unbeschwerte junge Frau. Meist mit Strandfotos, Bikinibildern unter Palmen, Surfen im Pazifik. Ihr Profil zählte 500'000 Follower.
Doch hinter dieser Fassade soll sich laut Ermittlern etwas anderes abgespielt haben. Sie steht wegen eines mutmasslichen Mordkomplotts vor Gericht.
Die 24-Jährige wollte ihren Ex-Partner Jack Avery (26) töten lassen. Avery wurde als Mitglied der Boyband «Why Don’t We» bekannt und ist der Vater ihrer gemeinsamen Tochter.
Killer sollte Sänger töten
Auslöser soll ein Streit ums Sorgerecht für die gemeinsame siebenjährige Tochter gewesen sein.
Laut Ermittlern suchte Gonzalez über das Darknet nach einem Mörder. Sie soll dabei ihren Vater und ihren neuen Freund eingeweiht haben. Beide Männer hätten nicht nur geschwiegen, sondern aktiv geholfen.
Bezirksstaatsanwalt Nathan J. Hochman sagte dazu: «Sie hat alles daran gesetzt, jemanden für einen Mord zu finden.» Das Trio soll rund ein Jahr lang im Netz nach einem Auftragskiller gesucht haben.
Ein verdeckter Ermittler spielte den Killer
Die Polizei wurde auf die Suche aufmerksam. Ein verdeckter Ermittler gab sich daraufhin als Auftragsmörder aus. Der Vater von Gonzalez soll umgerechnet rund 11'000 Schweizer Franken bezahlt haben. Ihr neuer Freund soll dem vermeintlichen Killer dann die genauen Details für den geplanten Anschlag übermittelt haben.
Wenige Tage später hätte der Musiker sterben sollen, so hatte es Gonzalez offenbar geplant. Doch es kam zur Festnahme aller drei Beschuldigten. Erst danach erfuhr Jack Avery von dem Plan gegen ihn.
Besonders brisant: Der mutmassliche Auftrag soll nicht nur den Tod von Jack Avery umfasst haben. Laut «People» soll auch über einen Beweis für die Tat gesprochen worden sein. Angeblich in Form eines abgetrennten Fingers mit Schmuck.
Auf Instagram äusserte sich der Sänger zu dem Vorfall: «Ich konzentriere mich jetzt darauf, der bestmögliche Vater zu sein. Ich bin dankbar, das alleinige Sorgerecht für meine Tochter Lavender zu haben.»


















