Donald Trump: Ich wusste nichts von Melanias Epstein-Rede
Diese Ansprache sorgt für Wirbel: Melania Trump hat eine Pressekonferenz einberufen und sich zu Epstein geäussert. Gatte Donald hatte offenbar keine Ahnung.

Das Wichtigste in Kürze
- Melania Trump hat in einer Medienkonferenz ihr Schweigen zu Epstein gebrochen.
- Warum sich die First Lady ausgerechnet jetzt geäussert hat, war zunächst nicht bekannt.
- Die Presseerklärung kam überraschend – auch Ehemann Donald wusste von nichts.
«Ich war nie mit Epstein befreundet», sagte Melania Trump (55) gestern in einer eigens anberaumten Presseerklärung im Weissen Haus.
Die aufsehenerregende Medienkonferenz der amerikanischen First Lady kam angeblich überraschend – sogar für ihn: Ehemann Donald Trump (79). Der US-Präsident sei im Vorfeld nicht über das Vorhaben seiner Gattin informiert worden, sagt Er.
First Lady Melania Trump’s Statement pic.twitter.com/fSEz24NEyg
— First Lady Melania Trump (@FLOTUS) April 9, 2026
Er habe nichts von Melanias Auftritt und ihren Aussagen zu Epstein gewusst, beteuert er nun gegenüber «MS Now».
Weiter äusserte sich Trump aber nicht dazu. Er betonte lediglich erneut, dass seine Frau Epstein nicht gekannt habe.
Zeitpunkt der Konferenz wirft Fragen auf
Die Presseerklärung von Melania sorgt für mächtig Aufsehen. Insbesondere der Zeitpunkt wirft Fragen auf.
Es war zunächst unklar, warum die First Lady ausgerechnet jetzt damit an die Öffentlichkeit gegangen ist. Zumal es in letzter Zeit keine Enthüllungen oder Berichte gab, die sie mit Epstein in Verbindung brachten.

Melania betonte in ihrer Erklärung, dass sie nie auf der Privatinsel oder im Flugzeug des verurteilten Sexualstraftäters gewesen sei. Auch habe Epstein sie nicht mit Donald Trump bekanntgemacht.
«Donald und ich wurden von Zeit zu Zeit zu denselben Partys wie Epstein eingeladen, da sich gesellschaftliche Kreise in New York City und Palm Beach häufig überschneiden», so Melania.
«Ich bin kein Opfer von Epstein»
Die First Lady forderte weiter, die falschen Behauptungen zu ihrer Person und einer Verbindung zu Epstein müssten sofort aufhören. Gemeinsam mit ihren Anwälten werde sie dagegen vorgehen.
Melania betonte zudem, dass sie «in keiner Weise» in die Machenschaften des Pädo-Kriminellen involviert war. «Ich bin kein Opfer von Epstein. Ich hatte nie Kenntnis von Epsteins Missbrauch seiner Opfer», sagte sie.

Abschliessend forderte sie den Kongress auf, die Opfer des Sexualstraftäters unter Eid aussagen zu lassen. «Jede einzelne Frau sollte auf Wunsch die Gelegenheit bekommen, ihre Geschichte öffentlich zu erzählen.»
Marc Beckman, der Berater der First Lady, erklärt gegenüber der «Daily Mail», warum Melania ihr Schweigen gebrochen hat.
«First Lady Melania Trump hat sich jetzt geäussert, weil es genug ist. Die Lügen müssen aufhören», so Beckman.
Es sei an der Zeit, dass sich die Öffentlichkeit und die Medien auf ihre unglaublichen Leistungen als First Lady konzentrieren.
Melania Trump beteuert Unschuld
Die 55-Jährige selbst sagte, sie sehe seit Jahren «gefälschte Bilder und Aussagen» auf Social Media, die sie mit Epstein in Verbindung bringen.
Diese Bilder und Geschichten seien jedoch völlig falsch. Sie sei keine Zeugin im Zusammenhang mit den Verbrechen des Sexualstraftäters.

Melania kam in ihrer Pressekonferenz auch auf eine E-Mail aus den Epstein-Akten zu sprechen. Die Nachricht aus dem Jahr 2002 richtete sich an Epsteins Komplizin Ghislaine Maxwell und wurde mit «Melania» unterzeichnet.
Sie wird als Beweis für einen Austausch zwischen Maxwell und Trump gewertet. Doch die Trump-Gattin sagte dazu nun: «Meine E-Mail-Antwort an Maxwell kann nicht als mehr als eine lockere Korrespondenz eingestuft werden.» Weitere Details nannte sie nicht.
















