Trump will sich Gesundheitscheck unterziehen
Donald Trump unterzieht sich heute im Walter-Reed-Spital seiner dritten Routineuntersuchung innerhalb von 13 Monaten.

Das Wichtigste in Kürze
- Trump lässt sich heute im Walter-Reed-Spital zum dritten Mal in 13 Monaten untersuchen.
- Sein Leibarzt bescheinigte ihm zuletzt das Herz eines 65-Jährigen – trotz Venenleiden.
- Kritiker bezweifeln die Aussagekraft der Berichte, da unabhängige Fakten fehlen.
US-Präsident Donald Trump will sich heute in einem Militärspital einer turnusgemässen ärztlichen Untersuchung unterziehen. Für den 79-Jährigen ist es bereits der dritte solche Termin in den vergangenen 13 Monaten.
Die Untersuchung im Walter-Reed-Spital bei Washington ist dem Weissen Haus zufolge für den Vormittag (Ortszeit) angesetzt. Nach der letzten regulären jährlichen Untersuchung hatte Leibarzt Sean Barbabella dem Präsidenten eine «hervorragende Gesundheit» bescheinigt.
In den USA gehört es zu den Eigenheiten des Politikbetriebs, dass Präsidenten regelmässig öffentlich Auskunft über ihren Gesundheitszustand geben – nicht, weil es gesetzlich vorgeschrieben wäre, sondern weil es sich im Laufe der Jahre so eingebürgert hat.
Trump leidet an einer chronisch venösen Insuffizienz
Im Juli horchten viele auf, als bekannt wurde, dass Trump vorsichtshalber wegen «leichter Schwellungen» im unteren Bereich seiner Beine erneut untersucht wurde.
Wie das Weisse Haus in der Folge mitteilte, leidet Trump demnach an einer chronisch venösen Insuffizienz – also einer Erkrankung der Beinvenen, die vor allem bei älteren Menschen vorkommt. Trump wird am 14. Juni 80 Jahre alt.

Nach einer weiteren Untersuchung in dem Militärspital in Bethesda am Rande der Hauptstadt im Oktober war Trump nach Angaben seines Leibarztes nicht nur kerngesund, sondern deutlich besser in Schuss als es sein Alter vermuten liesse.
Barbabella kam damals zu dem Schluss, Trump habe das Herz und Gefässsystem eines 65-Jährigen. Kritiker bemängeln, dass die Veröffentlichungen zu Trumps Gesundheit oft rosige Worte enthielten, aber kaum unabhängig nachprüfbare Fakten.
Überschminkte Blutergüsse sorgen für Spekulationen
Während seiner zweiten Amtszeit hatte es immer wieder Spekulationen über Trumps Gesundheitszustand gegeben, unter anderem als Aufnahmen von – teils offenbar überschminkten – Blutergüssen an seinen Händen und geschwollen wirkenden Beinen im Netz die Runde machten.

Trump erklärte die Blutergüsse mit häufigem Händeschütteln, seine Sprecherin Karoline Leavitt nannte zusätzlich auch noch die Einnahme von blutverdünnenden Medikamenten als Ursache.












