Koordinierter Sanitätsdienst gehört neu zum Bevölkerungsschutz

Keystone-SDA
Keystone-SDA

Bern,

Der Koordinierte Sanitätsdienst soll in Zukunft eine landesweit unterstützende Funktion ausüben – neu als Teil des Bundesamts für Bevölkerungsschutz (Babs).

Michaela Schärer
Die demnächst abtretende Direktorin Michaela Schärer leitet das Babs, wie das Amt abgekürzt heisst, seit Anfang 2021. (Archivbild) - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Künftig ist der Koordinierte Sanitätsdienst Teil des Bundesamts für Bevölkerungsschutz.
  • Nach der Pandemie sei es wichtig, dass der KSD eine koordinierende Rolle einnimmt.

Nach den Erfahrungen während der Corona-Pandemie wird der Koordinierte Sanitätsdienst (KSD) ins Bundesamt für Bevölkerungsschutz (Babs) integriert. Bisher war er der Gruppe Verteidigung angegliedert.

Es sei «äusserst wichtig», dass der KSD künftig auf nationaler Ebene eine unterstützende und koordinierende Rolle einnehme. Dies teilte das Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) am Montag mit.

Diese bestehe zum Beispiel darin, die bestehenden Instrumente zur Gesamtübersicht über die verfügbaren Ressourcen weiterzuentwickeln.

Der KSD soll die zivilen und militärischen Stellen koordinieren, «die im Krisenfall mit der Planung von sanitätsdienstlichen Massnahmen beauftragt sind». Während der Pandemie trat er vor allem bei zwei Phänomenen öffentlich in Erscheinung: bei der Koordination der Intensivbetten sowie der Repatriierung von Corona-Patienten aus dem Ausland.

Mehr zum Thema:

Kommentare

Weiterlesen

Berlin
computer
2 Interaktionen
Im Gesundheitsbereich
14 Interaktionen
Nachträglich
Flusskreuzfahrten
18 Interaktionen
Flusskreuzfahrten

MEHR CORONAVIRUS

Berner Fasnacht
20 Interaktionen
Seit Corona
11 Interaktionen
Dübendorf
38 Interaktionen
Zu Covid-Impfstoffen

MEHR AUS STADT BERN

Fasnachts-Umzug Bern
20 Interaktionen
BärnerBär dabei
YB
10 Interaktionen
Lunde-Kolumne
Dr. Sarah Schläppi
2 Interaktionen
«Sarah hat Recht»
4 Interaktionen
Bern