Der Erzbischof von Canterbury erinnert sich an sein letztes Treffen mit Queen Elizabeth. Sie habe den Tod nicht gefürchtet und ihre Beisetzung mitgeplant.
Die verstorbene Monarchin plante aktiv ihre eigene Beisetzung und Trauerfeier.
Die verstorbene Monarchin plante aktiv ihre eigene Beisetzung und Trauerfeier. - imago images/APress
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Das Wichtigste in Kürze

  • Am Donnerstag starb Queen Elizabeth im Alter von 96 Jahren.
  • Am 19. September wird die beliebte Königin beerdigt.
  • Ihre Beisetzung plante die Monarchin selber mit.

Nach dem Tod von Queen Elizabeth II. (1926-2022) hat sich der Erzbischof von Canterbury an sein letztes Treffen mit der verstorbenen Monarchin erinnert.

«Als ich ging, hatte ich das Gefühl: Hier ist jemand, der keine Angst vor dem Tod hat», erklärte Justin Welby (66) im «BBC Radio 4». Die Begegnung fand im Juni dieses Jahres statt. Wie der «Guardian» weiter berichtet, habe der kirchliche Würdenträger in der Sendung zudem von ihrem «Vertrauen in die Zukunft» geschwärmt.

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Queen Elizabeth arrangierte ihre Beerdigung selbst

Queen Elizabeth II. traf derweil noch zu Lebzeiten selbst Arrangements für ihre Beisetzung und Trauerfeier. Wie die britische «Daily Mail» berichtet, begannen die Planungen hierfür bereits in den 1960er Jahren. Die kürzlich verstorbene Monarchin - seit 1952 auf dem Thron - habe dabei «eine aktive Rolle» gespielt.

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Queen Elizabeth II. wird am 19. September beerdigt.

So habe sich die Queen gegen die St George's Chapel auf Schloss Windsor als Ort für ihre Beisetzung entschieden. Das erste Staatsbegräbnis seit dem Tod von Sir Winston Churchill (1874-1965) wird demnach in der Westminster Abbey stattfinden.

Das im Vergleich grössere Gotteshaus bietet einer Gemeinde von 2.000 Menschen Platz, während die St George's Chapel lediglich 800 Personen fasst. Auch die zentralere Lage in London mache die Westminster Abbey besser zugänglich für grosse Menschenmengen. All dies habe bei den Überlegungen der Königin eine Rolle gespielt.

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