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Glencore und Rio Tinto können sich nicht auf Fusion einigen

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Grossbritannien,

Die Fusion der Bergbaukonzerne Glencore und Rio Tinto ist geplatzt. Die Verhandlungen wurden abgebrochen, wie die beiden Unternehmen am Donnerstag mitteilten.

Der Schweizer Bergbaukonzern Glencore bleibt unabhängig: Die Fusionsgespräche mit Konkurrent Rio Tinto sind gescheitert. (Archivbild)
Der Schweizer Bergbaukonzern Glencore bleibt unabhängig: Die Fusionsgespräche mit Konkurrent Rio Tinto sind gescheitert. (Archivbild) - KEYSTONE/URS FLUEELER

Man sei zum Schluss gekommen, dass keine Einigung erzielt werden könne, die für die Aktionäre Mehrwert bringen würde, hiess es in einem kurzen Communiqué des britischen Bergbauriesen. Gründe wurden nicht genannt.

Laut der Mitteilung von Glencore beanspruchte Rio Tinto den Posten des Präsidenten und des CEO für die fusionierte Gesellschaft für sich. Ausserdem habe man sich nicht auf die finanziellen Modalitäten einigen können. Diese hätten dem Wertbeitrag von Glencore zum fusionierten Konzern nicht entsprochen.

Die Fusionsgespräche waren am 8. Januar von den Unternehmen bestätigt worden. Das britische Takeover Panel hatte danach den (heutigen) Donnerstag zum Stichtag bestimmt, an dem sich Rio Tinto als potenzieller Bieter für Glencore konkret äussern müsse.

Dass die Gespräche nun scheiterten, kommt nicht aus heiterem Himmel. Am Vorabend hatte die «Financial Times» berichtet, der Deal stehe auf der Kippe.

Die Glencore-Aktien sackten nach der Ankündigung gleichwohl um mehr als zehn Prozent ab. Rio Tinto verloren zwei Prozent.

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