Super Bowl

    Bad Bunny beim Super Bowl und Trumps heftige Kritik

    Esada Kunic
    Esada Kunic

    USA,

    US-Präsident Donald Trump nannte die Wahl von Bad Bunny für den Super Bowl «schrecklich» und warnte, sie verbreite nur Hass.

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    Bad Bunny sorgt vor seinem Auftritt beim Super Bowl in den USA für Kontroversen. - keystone

    Der puerto-ricanische Superstar Bad Bunny spaltet die USA vor seinem Super-Bowl-Auftritt. Für Präsident Donald Trump ist die Auswahl laut «ntv» eine schallende Ohrfeige.

    Die Entscheidung der NFL, Bad Bunny als Headliner der Halbzeitshow des Super Bowl zu präsentieren, hat eine landesweite Kontroverse ausgelöst. Der puerto-ricanische Rapper steht für alles, was Trumps MAGA-Lager ablehnt, berichtet der «Tagesspiegel».

    Freust du dich auf den Super Bowl?

    Trump bezeichnete die Wahl des Künstlers gegenüber der «New York Post» als «schrecklich», wie «ntv» berichtet. Der US-Präsident erklärte, er sei gegen die Auswahl und diese würde lediglich Hass säen.

    Super Bowl mit Bad Bunny – Gegenprogramm angekündigt

    Anders als im vergangenen Jahr wird Trump beim Super Bowl am Sonntag nicht anwesend sein. Das Stadion in Santa Clara, Kalifornien, sei ihm «zu weit weg», sagte er laut «Fox News».

    Die konservative Jugendorganisation Turning Point USA plant als Reaktion ein Gegenprogramm mit «patriotischen» Künstlern.

    Kid Rock soll eine alternative Halbzeitshow im Internet streamen, wie der «Tagesspiegel» weiter berichtet.

    Grammy-Gewinner: «Raus mit ICE»

    Bad Bunny, mit bürgerlichem Namen Benito Antonio Martínez Ocasio, gewann kürzlich drei Grammy-Awards. Bei seiner Dankesrede forderte er den Rückzug der Einwanderungsbehörde ICE.

    «Bevor ich Gott danke, sage ich: Raus mit ICE», schreibt «ntv». Der 31-Jährige verzichtete auf US-Konzerte seiner Welttournee aus Sorge vor ICE-Einsätzen, erklärte er dem «i-D Magazine».

    bad bunny
    Bad Bunny blieb seinen kulturellen Wurzeln treu und begeisterte das Publikum mit einer authentischen Show. (Archivbild) - keystone

    Die US‑Einwanderungsbehörde ICE hat in Kalifornien und weiteren Bundesstaaten ihre Einsätze gegen Personen ohne gültige Aufenthaltsdokumente deutlich ausgeweitet. Präsident Donald Trump hatte versprochen, das bislang umfangreichste Abschiebeprogramm der amerikanischen Geschichte umzusetzen, wie «Puls 24» schreibt.

    NFL verteidigt Künstlerwahl

    NFL-Commissioner Roger Goodell verteidigte die Wahl des Künstlers bei seiner Pressekonferenz. Er betonte, der Künstler werde auf Amerikas grösster Sportbühne eine überzeugende Show liefern, wie «Der Standard» berichtet.

    Goodell erklärte, die Plattform diene dazu, Menschen durch Kreativität und Talent zusammenzubringen und besondere Momente zu schaffen.

    In der Vergangenheit hätten Künstler dies bereits getan, und er sei überzeugt, Bad Bunny werde ebenfalls eine herausragende Performance bieten.

    Kommentare

    User #3850 (nicht angemeldet)

    Trump hat keine Ahnung von Musigg.

    Die Zeit der Linken ist vorbei

    Wieso sollen Menschen welche sich illegal in den USA befinden nicht ausgewiesen werden 🤔 Das sind geltende Gesetze❗️ Gem. Umfragen stehen 75% der Bevölkerung diesbezüglich hinter Trump❗️

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