Prinz Andrew

Prinz Andrew stand laut Epstein-Akten auf Missbrauchs-Liste des FBI

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Grossbritannien,

Neue Unterlagen zeigen: Das FBI untersuchte im Rahmen der Epstein-Ermittlungen auch schwere Missbrauchsvorwürfe gegen Prinz Andrew.

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Prinz Andrew und der verstorbene Sexualstraftäter Jeffrey Epstein waren enge Freunde. - X / @gobnewsportal

Das Wichtigste in Kürze

  • FBI-Unterlagen nennen Prinz Andrew auf einer internen Liste mit Missbrauchsvorwürfen.
  • Die Anschuldigungen sind laut den neuesten Epstein-Akten nicht verifiziert.
  • Auch weitere prominente Namen tauchen auf, ohne als Beschuldigte zu gelten.

Im Zuge der Ermittlungen zu Jeffrey Epstein (†66) prüfte das FBI offenbar auch Vorwürfe gegen Prinz Andrew (65).

Wie aus neu veröffentlichten Akten hervorgeht, tauchte der Queen-Sohn auf einer internen FBI-Liste auf. Dabei sollen er und zehn andere «prominente Namen» erwähnt sein, gegen die im Epstein-Fall ebenfalls Missbrauchsvorwürfe erhoben worden waren.

Die Liste war Teil einer internen Präsentation der FBI-Einheit für Kinder- und Menschenhandel, die kurz nach dem 25. Juli des Vorjahres erstellt wurde. In Andrews Abschnitt werden mehrere Anschuldigungen aufgeführt. Darüber berichtet unter anderem die «Daily Mail».

Wird es im Epstein-Fall noch zu Anklagen kommen?

Unter anderem behauptete eine Zeugin, sie sei angewiesen worden, den Prinzen «glücklich zu machen». Mit anderen Worten, sie sollte ihn genauso sexuell bedienen wie Epstein. Diese Handlungen habe sie demnach auf Wunsch von Ghislaine Maxwell ausgeführt.

Eine weitere Person spricht von gemeinsamen Flügen in Epsteins Privatjet und angeblichen Orgien. Ein dritter Vorwurf stammt von einem früheren Mitarbeiter auf Epsteins Karibikinsel Little St. James, der angegeben haben soll, Andrew dort beim «Dirty Dancing» mit einem jungen Mädchen gesehen zu haben.

Prinz Andrew in bester Gesellschaft auf FBI-Liste

Die Präsentation selbst hält fest, dass die Vorwürfe nicht verifiziert seien.

In einem allgemeinen Vermerk zu angeblichen Gruppensex-Vorwürfen rund um Epstein heisst es zudem: «Auf Basis der überprüften Beweise und Aussagen hätten keine Orgien oder Dreier mit zwei Männern stattgefunden.»

Auch habe Epstein die Opfer nicht regelmässig gegen Geld prostituiert.

Auf der FBI-Liste finden sich neben Prinz Andrew weitere prominente Namen. Darunter Donald Trump (79), Harvey Weinstein (79) und Bill Clinton (79). Auch der frühere Barclays-Chef Jes Staley (69) sowie der Unternehmer Les Wexner (88) werden erwähnt.

Weitere Namen sind: Alan Dershowitz (87), Leon Black (75), William Barr (76) und der Investor Glenn Dubin (68). Alle Betroffenen weisen Fehlverhalten zurück.

Laut den Akten galten die Genannten nicht als Beschuldigte. Die Vorwürfe reichten von sexuellen Übergriffen bis zu finanziellen Unregelmässigkeiten. Auch Trump und Clinton bestritten jegliches Fehlverhalten oder Wissen über Epsteins kriminelle Aktivitäten.

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