Ex-Vertraute über Prinz Harry: «Hör auf, das Opfer zu sein»

Marie Augustin
Marie Augustin

Grossbritannien,

Die frühere Pressesprecherin von Queen Elizabeth (†96) kommentiert die Streitigkeiten der Royals und hat einen Ratschlag für Prinz Harry.

Prinz Harry
Prinz Harry hat in Interviews schon mehrfach über das Königshaus geplaudert. - BBC News

Das Wichtigste in Kürze

  • Prinz Harry kritisierte mehrfach das britische Königshaus.
  • Die ehemalige Pressesprecherin der Queen rät ihm, die Rolle des Opfers zu verlassen.
  • Eine Psychotherapeutin empfiehlt ebenfalls, der Prinz solle sein Ego zurückstecken.

Die ehemalige Pressesprecherin von Queen Elizabeth (†96) äussert sich zu den langjährigen Streitigkeiten der Royals. Dabei richtet sie deutliche Worte an Prinz Harry (40): «Hör auf, das Opfer zu sein, und werde zum Helden der Geschichte.»

Mit ihrem Kommentar schildert sie in der Dokumentation «Prince Harry: My Terrible Year» ihre Sicht auf den Konflikt. «Fang an, dein eigenes Drehbuch zu schreiben», rät sie dem Prinzen, der in der Vergangenheit mehrfach durch seine Familien-Kritik auffiel.

Prinz Harry
Prinz Harry machte den Royals kürzlich ein Friedensangebot. - keystone

Wie die «Daily Mail» wiedergibt, fürchte Harrys Familie, dass der Prinz auch künftig private Details ausplaudern könne.

Soll sich Harry mit seiner Familie versöhnen?

Diese Befürchtung stünde derzeit auch einer Versöhnung im Wege, meint die Pressesprecherin Ailsa Anderson. Denn Vertrauen sei «in jedem Lebensbereich von grösster Bedeutung». «Wenn man seiner Familie nicht vertrauen kann, wem kann man dann vertrauen?»

Prinz Harry: «Herzlich, einnehmend und freundlich»

Zudem hätten es die Leute «langsam satt, dass Prinz Harry denkt, die Welt sei gegen ihn». Er müsse seine Opfermentalität ablegen, statt hervorzuheben, wie schrecklich sein Leben sei.

Während ihrer zwölf Jahre als Pressesprecherin der Königin habe Anderson auch mit Harry «sehr eng» zusammengearbeitet. Den Prinzen beschreibt sie als «sehr herzliche, einnehmende und freundliche Person». Er habe jedoch seinen Weg verloren und sei «zu impulsiv».

«Es muss Vergebung auf beiden Seiten geben»

Weitere Experten äussern in der Dokumentation, dass Prinz Harry durchaus eine Versöhnung wünsche, aber ihm sein Ego im Weg stehe. Die Psychotherapeutin Emma Reed Turrell empfiehlt dem 40-Jährigen: «Steck dein Ego für einen Moment zurück und fokussiere dich nicht darauf, recht zu haben.»

Prinz Harry König Charles
Wird König Charles seinem Sohn Prinz Harry vergeben? (Archivbild) - Getty Images

Stattdessen solle er sich darauf konzentrieren, «in einer Beziehung zu sein». «Es muss Vergebung auf beiden Seiten geben», so Turrell. «Versöhnung ist absolut möglich, wenn beide Seiten Momente der Rechenschaftspflicht und Verantwortung zeigen.»

Kommentare

User #3208 (nicht angemeldet)

Er kann halt nix anderes…

User #1476 (nicht angemeldet)

Die einen mögen Harry und Meghan, die andern William und Jason, und das ist auch gut so. Man kann von den Sussex-Gegnern aber verlangen, ihre Meinung auch anständig und sachlich zu sagen, ohne Lügen, Beleidigungen und kindische Märchen.

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