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Nach Blackout: SRF-Korrespondent Roger Aebli steht wieder vor Kamera

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USA,

Nach einer kurzen Auszeit ist SRF-USA-Korrespondent Roger Aebli wieder auf Sendung – mit einem Beitrag zur angespannten Lage in Minneapolis.

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SRF-Korrespondent Roger Aebli war am Samstag in einem «Tagesschau»-Beitrag zu sehen. Seine Pause ist offenbar vorbei. - SRF

Das Wichtigste in Kürze

  • Roger Aebli meldet sich nach kurzer Pause wieder mit einem Beitrag in der «Tagesschau».
  • Der Bericht thematisiert die Spannungen in Minneapolis nach tödlichen ICE-Schüssen.
  • Aebli ist vorproduziert zu sehen und gibt am Ende des Beitrags selbst das Outro.

USA-Korrespondent Roger Aebli ist nach einer mehrtägigen Pause wieder zurück vor der Kamera. In der «Tagesschau» vom Samstag zeigte SRF einen von ihm verfassten Beitrag zur aktuellen Lage in Minneapolis. Die US-Stadt kommt nach den tödlichen Schüssen eines ICE-Beamten auf eine US-Bürgerin weiterhin nicht zur Ruhe.

Bist du Froh, Roger Aebli wieder bei SRF zu sehen?

Aebli ist im Beitrag mehrfach zu sehen: Zunächst am Laptop im Gespräch mit einem Rechtsexperten, zum Schluss steht er selbst vor der Kamera und übernimmt das Outro. Es handelt sich hier zwar nicht um eine Liveschaltung, dennoch gilt die Pause damit als beendet.

SRF Roger Aebli
US-Korrespondent Roger Aebli ist seit Samstag wieder auf SRF zu sehen. - Screenshot/SRF

Roger Aebli pausierte nach Abbruch zweier Liveschaltungen

Roger Aebli hatte Anfang Januar an zwei aufeinanderfolgenden Tagen bei Liveschaltungen aus New York abbrechen müssen. Zunächst geriet er bei einer Venezuela-Sondersendung ins Stocken und sagte: «Ich bin kurz vor dem Nervenzusammenbruch». Nach Angaben von SRF hatte er kurz vor der Sendung einen Migräneanfall erlitten und kaum geschlafen.

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In der «Tagesschau Spezial» am Samstagmittag ist USA-Korrespondent Roger Aebli am Anschlag. - SRF

Nur einen Tag später kam es zu einem ähnlichen Moment bei einer Liveschaltung in der Hauptausgabe der «Tagesschau». Wieder während eines Beitrags zu Venezuela. Er entschuldigte sich «on air» mit den Worten: «Entschuldigung, jetzt habe ich wirklich ganz kurz den Faden verloren.»

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Nach seinem Blackout am Samstagmittag läuft es für Roger Aebli, US-Korrespondent für SRF auch am Sonntagabend nicht rund. - SRF

Anschliessend nahm Aebli eine Auszeit, wie verschiedene Medien berichteten. SRF versicherte derweil: «Es geht ihm gut». Die US-Berichterstattung wurde zwischenzeitlich vom Washington-Korrespondenten übernommen. Nun ist die Pause aber offenbar vorbei.

Seit Sommer 2025 berichtet Aebli als USA-Korrespondent für SRF aus New York.

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Kommentare

User #5290 (nicht angemeldet)

Zuerst werden unabhängige Medien diskreditiert, dann werden Journalisten unter Druck gesetzt – und schließlich bekommen lautstarke, populistische Kanäle Vorrang. Dieses Muster kennt man von heutigen Autokraten genauso wie von den Figuren der 1930er-Jahre. Es zeigt: Wer die Pressefreiheit untergräbt, öffnet Tür und Tor für einseitige Berichterstattung, Manipulation und Polarisierung.

User #6048 (nicht angemeldet)

Wäre schön dieser SRF wäre längst Geschichte, aber manche mögen die tägliche Berieselung tatsächlich noch immer.

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