Komikerin staunt: Hund macht im Zug auf den Tisch
Comedienne Julia Steiner erlebt im Zug eine Szene, die selbst sie sprachlos macht: Ein Hund verrichtet sein Geschäft auf dem Abteiltisch.
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Das Wichtigste in Kürze
- Komikerin Julia Steiner berichtet von einem kuriosen Erlebnis im Zug.
- Eine Frau soll ihren kleinen Hund auf eine Windel auf dem Abteiltisch gesetzt haben.
- Dort habe der Vierbeiner direkt neben Steiners Müesli sein Geschäft verrichtet.
Julia Steiner (26) dachte eigentlich, sie habe im öffentlichen Verkehr schon alles gesehen.
«Ich habe sechs Jahre gependelt und gedacht, es kann mich nichts mehr schocken», erzählt die Schweizer Comedienne in einem Instagram-Video.
Zug, Bus, Tram – eigentlich kenne sie alles. Doch dann kommt diese Fahrt.
Steiner sitzt nach eigenen Angaben in einem Zug von Zürich Richtung Genf. In ihrem Viererabteil befindet sich ein Paar mit einem kleinen Hund.
Sie selbst sitzt daneben und isst ihr Müesli. Dann greift eine der Personen in die Tasche.
Windel landet auf dem Zug-Tisch
Zum Vorschein kommt eine Windel. Doch die landet nicht etwa auf dem Boden.
«Dann holt diese Person aus ihrer Tasche eine Windel, legt diese auf den Tisch von unserem Vierer, breitet sie aus, setzt den Hund drauf», schildert Steiner.
Was anschliessend passiert, lässt die Comedienne staunen.
«Der Hund kackt auf diesem Tisch neben mir, wo mein Müesli ist, in diese Windel.»
Die Besitzerin hatte das Geschäft ihres Vierbeiners offenbar genau dort eingeplant. Ein anderer Passagier im Viererabteil reagiert laut Steiner auf die ungewöhnliche Aktion.
Er spricht die Hundehalterin darauf an. Ihre Antwort laut Steiner: «Sie müssen ja auch manchmal kacken.» Anschliessend habe sie die Windel zusammengelegt und entsorgt.
Steiner bleibt der Bissen fast im Hals stecken
Steiner selbst nimmt die kuriose Begegnung mit Humor. «Ich traue mich nicht mal, im Zug urinieren zu gehen. Dieser Hund, dem war es scheissegal», sagt sie.
Und fügt an: «Ich wünsche, ich wäre ein bisschen mehr wie er. Oder sie. Oder das.»
Ob sich die Szene tatsächlich genau so abgespielt hat, lässt sich nicht unabhängig überprüfen.
Steiner möchte gegenüber Nau.ch keine weiteren Angaben zum Vorfall machen. Sie verweist darauf, dass ihr Instagram-Auftritt ein Comedy-Kanal sei und sie nach ihren Erfahrungen rund um das «Gipfeli-Gate» keine weitere Berichterstattung wünsche.
Das «Gipfeli-Gate» sorgte bereits für Wirbel
Bereits Anfang Jahr sorgte Steiner mit einer ihrer Instagram-Geschichten für grosse Schlagzeilen.
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Damals erzählte die Luzerner Comedienne, sie habe bei einem Einkauf von rund 175 Franken bei Coop ein Gipfeli nicht eingescannt. Daraufhin habe sie 150 Franken bezahlen müssen und zwei Jahre Hausverbot erhalten.
Die Geschichte entwickelte sich zum sogenannten «Gipfeli-Gate».
Nach eigenen Abklärungen erklärte Coop später allerdings, bei Steiners Darstellung gebe es «viele Ungereimtheiten». Der Detailhändler konnte den geschilderten Ablauf in dieser Form nicht nachvollziehen.
Steiner wehrte sich anschliessend gegen den Eindruck, sie habe die Geschichte erfunden.
Sie räumte jedoch ein: «Ich habe diese Geschichte nicht erfunden. Sie ist mir passiert – aber ich habe sie definitiv ausgeschmückt.»
Steiner erklärte damals, sie sei Comedienne und Künstlerin und verarbeite Erlebnisse aus ihrem Alltag auf Social Media humoristisch, überspitzt und satirisch.
SBB: «Hunde gehören nicht auf Tische»
Auch die SBB kann den von Steiner geschilderten Vorfall nicht unabhängig verifizieren.
Grundsätzlich sei die Sache aber klar. «Hunde gehören nicht auf Tische, und die Züge sollen sauber hinterlassen werden», sagt SBB-Mediensprecherin Carmen Hefti gegenüber Nau.ch.

Wer einen solchen Vorfall beobachte, könne die betreffende Person ruhig und respektvoll darauf ansprechen oder das Zugpersonal informieren. Werde eine Verschmutzung festgestellt, beurteile das Zugpersonal die Situation vor Ort und veranlasse bei Bedarf eine Reinigung.
Und die SBB nimmt Steiners kuriose Geschichte sogar mit Humor.
«Oder kurz gesagt: Shit happens – aber gegenseitige Rücksichtnahme sollte trotzdem nicht auf der Strecke bleiben.»
















