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Wie Radio SRF 3: Wer schon alles aufs «Meteo»-Dach durfte

Luca Micheli
Luca Micheli

Zürich,

Radio SRF 3 verlegte die Morgensendung zum Herbstbeginn am Dienstag aufs Studiodach von «SRF Meteo». Nicht der erste Besuch, der auf die Wetterfrösche wartete.

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Gaudenz Flury (l.), Philippe Gerber und Marco Thomann (r.) während der Morgensendung auf Radio SRF 3 am 1. September 2026. - SRF / Gian Vaitl

Das Wichtigste in Kürze

  • Marco Thomann und Philippe Gerber von Radio SRF 3 sendeten am Dienstagmorgen live vom «Meteo»-Dach.
  • Externen Besuchern bleibt ein Besuch auf der Studio-Plattform normalerweise verwehrt.
  • In den letzten Jahren hat SRF bei einigen Fans aber bereits eine Ausnahme gemacht. Ein Rückblick.

Ein paar Monitore umgeben von Wänden, die in blauem Licht erstrahlen – für Marco Thomann (51) und Philippe Gerber (52) ist es die tägliche Aussicht während ihrer Morgensendung bei Radio SRF 3. Pünktlich zum meteorologischen Herbstbeginn zog es das Moderationsduo nun aber für einmal nach draussen.

Gemeinsam mit dem neuen «Meteo»-Chef Gaudenz Flury (45) verabschiedeten die Radiomänner den Sommer in seine wohlverdiente Pause. Und wo geht das besser als auf dem «Meteo»-Dach des SRF-Hochhauses? Wo sonst Wetterprognosen verkündet werden, meldeten sich nun Thomann und Gerber mit der fünfstündigen Live-Sendung zur Stelle.

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Die Radiosendung vom «Meteo»-Dach wurde auf SRF Zwei im Livestream gesendet. - SRF Meteo

Aufgebaut wurde hierfür ein mobiles Radiostudio mit Monitoren, Mischpult und Mikrofonen – und zwar auf einem Campingtisch. Während die Moderatoren im Studio normalerweise auf einem vergleichsweise bequemem Bürostuhl Platz nehmen, sorgten am Dienstagmorgen Campingstühle und Barhocker für die passende Sitzgelegenheit.

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Was ein Ausblick! Über den Dächern Zürichs erwacht die Sonne. - Instagram / @philippegerber

Auch Petrus zeigte sich – als hätte er von den Plänen gewusst – von seiner besten Seite und bescherte den Hosts der Morgensendung bei kühlen 15 Grad einen traumhaften Sonnenaufgang. Wer kann diesem Panorama widerstehen, und das erst recht noch bei der Arbeit?

Von Jung bis Alt – Besuche auf dem «Meteo»-Dach

Dass «SRF Meteo» sein Studiodach freiräumt, ist äusserst selten der Fall. Für die Kollegen der Late-Night-Show «Giacobbo/Müller» machte das Team im Jahr 2015 aber eine Ausnahme. Damals zu sehen? Ein gewisser Roger Schawinski (81), parodiert von Viktor Giacobbo (74), der seine Prognosen auf mediensatirische Art zum Besten gab.

Viktor Giacobbo als Roger Schawinski bei «SRF Meteo».

Bei einer Führung durch die Gebäude im Leutschenbach sind Besuche auf dem «Meteo»-Dach nicht erlaubt – Aus Sicherheitsgründen.

Schaust du «SRF Meteo»?

2020 jedoch erfüllte Moderatorin Anna Zöllig (34) von SRF Kids der damals elfjährigen Ladina einen grossen Wunsch.

Für einen Tag durfte sie in der Wetterredaktion vorbeischauen – und schliesslich die Treppen zum Studiodach besteigen. Aus wenigen Metern Entfernung konnte sie live miterleben, wie Sandra Boner (51) durch eine Mittagsausgabe führt.

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Die damals elfjährige Ladina (2. v. l.) durfte Wettermoderatorin Sandra Boner (l.) für eine Ausgabe über die Schultern schauen. - SRF

Derselbe Traum wurde im Februar 2021 auch für Zuschauer und «Meteo»-Fan Walter Häfliger wahr. Für einmal mit Thomas Bucheli (65) über den Dächern vom Leutschenbach stehen – seinen Töchtern sei dank! Doch bei einer blossen Besichtigung blieb es nicht.

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Zuschauer Walter Häfliger durfte im Februar 2021 bei «Happy Day» selbst die Wettervorhersage präsentieren. - Screenshot SRF

Während der «Happy Day»-Livesendung stellte sich der 71-Jährige auf Position und durfte gleich selbst die Wettervorhersage moderieren – unterstützt von Bucheli. «Tiptop. Gefällt mir ganz gut hier», lautete das freudige Fazit des Herren.

Nachdem die Absetzung des Gesellschaftsmagazins «G&G – Gesichter und Geschichten» bekanntgegeben wurde, musste auch Moderator Michel Birri (39) mal kurz an die frische Luft. Kurzerhand meldete sich der Aargauer auf Instagram augenzwinkernd mit einem Bewerbungsvideo als neuer Wetterfrosch.

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Hier bewirbt sich Michel Birri mit einem Schmunzeln als SRF-Wetterfrosch. - Instagram / @michelbirri

Auf dem Studiodach begrüsste er seine Follower mit den Worten: «Guten Abend bei ‹SRF Meteo›. Wir haben aktuell kalte minus 0,3 Grad und genau so geht es auch in den nächsten Tagen weiter.» Für Birri blieb es jedoch bei dieser kurzen Gastrolle.

Seit 24 Jahren Kult

Mit dem inzwischen legendären Studiodach gelang es den Machern von «SRF Meteo» einst, die Informationssendung auf neue Art und Weise über die Bildschirme zu transportieren. Ein Konzept, das Kultstatus erreicht hat – und heute seinen 24. Geburtstag feiert.

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Die Sendeplattform für «SRF Meteo» wurde 2001 errichtet. - keystone

Seit dem 2. September 2002 sendet «Meteo» zweimal täglich – sofern die Witterung es zulässt – vom Freiluft-Wetterpult auf dem Dach des SRF-Hochhauses. Erste Versuche startete man bereits Anfang 2001, als die Wetterprognosen im damaligen «MittagsMagazin» fortan unter freiem Himmel präsentiert wurden.

Kommentare

User #9276 (nicht angemeldet)

Pfffffrrrrrrrrrrt

User #4547 (nicht angemeldet)

Nicht einmal im Leben würde ich freiwillig dorthin aufs SEF-Dach!

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