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Coop: Comedienne Julia Steiner hat das Gipfeli-Gate nicht erfunden

Nau People
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Zürich,

Julia Steiner meldet sich nach «Gipfeli-Gate» erneut zu Wort. Die Comedienne weist Lügenvorwürfe zurück und zeigt sich betroffen über die Wucht der Debatte.

Gipfel Julia Steiner
Ein nicht bezahltes Gipfeli bei Coop, ein Hausverbot und die Geschichte dazu von Comedienne Julia Steiner sorgten im Netz für Diskussionen. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Julia Steiner weist Vorwürfe zurück, sie habe die Gipfeli-Geschichte erfunden.
  • Die Comedienne betont den satirischen Ansatz und entschuldigt sich für Missverständnisse.
  • Sie kritisiert die Eskalation der Debatte und will keine weiteren Statements abgeben.

Nach der Aufregung um das sogenannte Gipfeli-Gate hat Julia Steiner auf Instagram ein ausführliches Statement veröffentlicht. Darin betont die Luzernerin, sie habe die Coop-Geschichte rund um das nicht bezahlte Gipfeli nicht erfunden. Gleichzeitig zeigt sich die Comedienne betroffen darüber, was für ein Ausmass das Ganze angenommen hat.

Steiner erklärt, ihr gehe es darum, mit dem Video vor allem ihre Community zu erreichen. Also die Menschen, die Freude hätten, an dem was sie mache. Sie betont, dass durch die zahlreichen Berichte ihre Glaubwürdigkeit infrage gestellt worden sei, weshalb sie den Ablauf richtigstellen wolle.

Verstehst du Satire?

«Ich habe diese Geschichte nicht erfunden. Sie ist mir passiert – aber ich habe sie definitiv ausgeschmückt», sagt sie im Video. Sie sei Comedienne und Künstlerin, keine Reporterin oder Mediensprecherin. Ihr Alltag werde auf ihren Socials bewusst humorvoll, überspitzt und satirisch verarbeitet.

Video unsichtbar gemacht – «wollte Hetz-Algorithmus nicht zu füttern»

Die Comedienne betont mehrfach, dass sie kein Bashing habe auslösen wollen. Die Angelegenheit sei mit Coop intern geklärt worden, man habe gemeinsam über die Situation gesprochen.

Auch der Detailhändler habe sich für einen humoristischen Umgang entschieden. Sie habe gehofft, dass die Sache damit erledigt sei. Stattdessen sei daraus der Vorwurf entstanden, sie habe «für Promo gelogen».

Besonders betroffen zeigt sich Steiner über die Reaktionen, die ihr Video ausgelöst habe. Nach der Veröffentlichung seien nicht nur kritische Kommentare, sondern auch rassistische und sexistische Angriffe aufgetaucht – teils gegen Mitarbeitende von Coop. Das habe sie schockiert.

Sie habe das Video deshalb vorübergehend unsichtbar gemacht, um den Algorithmus nicht weiter zu füttern und keine Hetze zu befeuern. Dass dies nun als Schuldeingeständnis ausgelegt werde, findet die Comedienne fragwürdig.

«Ich würde nie etwas bewusst erfinden, damit es viral geht.»

In einem später ergänzten Teil des Videos geht Steiner auch auf den Vorwurf ein, sie habe Aufmerksamkeit gesucht. «Ja, klar ich brauche Attention», sagt sie. Instagram sei eine Darstellungsplattform, Promo gehöre zum Job. Gleichzeitig stellt sie aber klar: «Ich würde nie etwas bewusst erfinden, damit es viral geht.»

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Dieses Video löste das Gipfel-Gate aus: Julia Steiner erzählt, wie sie ein zweijähriges Hausverbot bei Coop kassiert hat. - Instagram@juuliasteiner

Zum Schluss zieht Steiner einen klaren Strich unter die Geschichte. Für sie sei mit diesem Erklär-Video alles gesagt, weitere Statements werde es nicht geben. Sie betont, sie finde es «tragisch», wie sehr die Debatte eskaliert sei. Man solle sich fragen, welche Energie hier zusammengekommen sei – und was möglich wäre, würde man diese für «wirkliche Probleme» einsetzen.

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Kommentare

User #1862 (nicht angemeldet)

kennt man die eigentlich ? Ich mein abgesehen von "gipfeligate"? war das Promo?

User #689 (nicht angemeldet)

Das tolle bei Nau ist, dass wir hier immer hochinteressante Sachen zu lesen bekommen, oder ist da jemand anderer Meinung?, bitte Hand aufstrecken😁!

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