Die Stadt Bern wird weiterhin Gutscheine und Lebensmittel an Menschen abgeben, die durch das Coronavirus von Armut betroffen sind. Vor allem betroffen sind insbesondere Sans-Papiers, Obdachlose und Sexarbeiterinnen.
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Die Stadt Bern. (Archivbild) - sda

Sie dürften voraussichtlich noch während Monaten auf Direkthilfe angewiesen sein, schätzt der Gemeinderat laut Mitteilung vom Donnerstag.

Im Februar 2021 hat der Gemeinderat 100'000 Franken Soforthilfe für Menschen gesprochen, die im Zuge der Pandemie in grosse Not geraten sind und keine regulären staatlichen Hilfen wie Sozialhilfe oder Ergänzungsleistungen beziehen. Über Partnerorganisationen wurden an sie Lebensmittel und Gutscheine verteilt.

Nun sind die Mittel aufgebraucht. Der Gemeinderat hat beschlossen, die Massnahme bis April 2022 weiterzuführen. Dafür stellt er weitere 100'000 Franken zur Verfügung.

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