SBB entfernt Abfallkübel bei den Sitzplätzen
Die SBB setzt den Rotstift an – und entfernt immer mehr Abfallbehälter aus Zügen.

Das Wichtigste in Kürze
- Abfallbehälter in Regionalzügen werden im Sitzabteil schrittweise entfernt.
- Die SBB spart dadurch einen tiefen einstelligen Millionenbetrag.
- Reisende sollen die Zugabteile als sauberer empfinden.
- Bei einigen Fernverkehrszügen bleiben die Abfallkübel in den Abteilen.
Zwischen Arbeitsplatz und Zuhause wird der Zug für viele zum Picknick-Platz. Bananenschalen, leere Becher oder Snackverpackungen landen direkt im Abfallkübel am Sitz.
Doch künftig ist das nicht mehr möglich.
Die SBB baut die Abfalleimer schrittweise aus den Waggons aus. Das Unternehmen will damit die Sauberkeit verbessern und die Reinigung effizienter machen.
SBB lässt Kübel in Etappen entfernen
Die Kosten sinken jährlich um einen tiefen einstelligen Millionenbetrag, wie der Mitteilung zu entnehmen ist.
Die Umstellung erfolgt bis voraussichtlich Ende 2028.
Reisende können ihren Abfall weiterhin in den Behältern im Eingangsbereich der Züge oder am Bahnhof entsorgen. Zudem werden die bisherigen Papiersammler durch kombinierte Restmüllbehälter ersetzt – weil es immer weniger Zeitungen gibt.
Züge sollen sauberer wahrgenommen werden
Bereits seit 2021 gibt es in der 2. Klasse der Regionalverkehrszüge keine Abfallkübel mehr bei den Sitzplätzen. Die Erfahrungen seien positiv, schreibt die SBB: Reisende nähmen die Züge insgesamt sauberer wahr.
Nun sollen auch in der 1. Klasse der Regionalzüge die Kübel entfernt werden. Das Gleiche gilt für die Fernverkehrszüge vom Typ IR-Dosto, Mouette und FV-Dosto.
In den übrigen Fernverkehrszügen – darunter auch internationale Verbindungen – bleiben die Abfalleimer. Dort fehlt in den Eingangsbereichen der Platz für zusätzliche Abfallbehälter.
















