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    Startup: Von der Garage zum europäischen Erfolg mit Kindermöbeln

    Mit ihrem innovativen Lernturm für Kinder erobern zwei Jungunternehmer aus dem Aargau den europäischen Markt – von der Garage zum internationalen Erfolg.

    Startup Tuki
    Das Startup Tuki entwickelt Lerntürme für Kinder. - zVg

    Das Wichtigste in Kürze

    • Tuki begann in der Garage mit der Idee, einen Lernturm für Kinder zu entwickeln.
    • 2018 gründeten die Unternehmer die mimodo AG, um Tuki europaweit zu vertreiben.
    • Tuki setzt auf nachhaltige Produktion und hat bereits über 10'000 Türme verkauft.

    Dominic Ill und Simon Thut aus dem Aargau haben es geschafft, mit einer simplen Idee und einem klaren Ziel ihre eigene Unternehmung aufzubauen. Sie entwickelten bereits im Alter von 15 Jahren ihren ersten Lernturm für Kleinkinder, der heute unter der Marke Tuki bekannt ist. Was einst in der elterlichen Garage begann, hat sich inzwischen zu einem vielversprechenden Geschäft mit grossen Wachstumsplänen entwickelt.

    Vom Taschengeld zum Erfolg

    Die Inspiration kam von einer ganz persönlichen Quelle: Dominics jüngere Schwester Aline. Die beiden Jugendlichen wollten ihre Neugier unterstützen und entwarfen den ersten Prototypen des Lernturms, der es Kindern ermöglicht, sicher auf Augenhöhe mit Erwachsenen zu agieren – ob in der Küche oder beim Spielen. Mit einem Startkapital von nur 600 schweizer Franken Taschengeld entstanden die ersten 35 Türme, die rasch über eine eigens gestaltete Website und geschicktes Online-Marketing verkauft wurden.

    Startup Tuki
    In der elterlichen Garage begannen die Gründer, ihre Idee umzusetzen. - zVg

    Erfolgreiche Entwicklung und Zusammenarbeit

    Der Erfolg liess nicht lange auf sich warten: Schon nach kurzer Zeit waren die Bestellungen so zahlreich, dass die Produktion ausgelagert werden musste.

    2018 gründeten sie ihre erste GmbH und nur zwei Jahre später wandelten sie diese in eine Aktiengesellschaft um. Am 18. Geburtstag von Dominic entstand die mimodo AG, mit der die beiden Unternehmer ehrgeizige Pläne verfolgten: Sie wollen den Tuki Lernturm in ganz Europa vertreiben.

    Ein Produkt für kleine Entdecker

    Der Tuki Lernturm steht für mehr als nur ein Möbelstück. Er ermöglicht es Kindern, auf spielerische Weise die Welt zu entdecken und fördert so die kognitive Entwicklung. Der Tuki ist höhenverstellbar und begleitet Kinder über mehrere Jahre, von ihrem ersten sicheren Stehen bis zu einem Alter von etwa acht Jahren. Nachhaltigkeit spielt dabei eine zentrale Rolle: Der Tuki wird heute aus regionalem Holz in Europa gefertigt und ist frei von unnötigen Kunststoffverpackungen.

    Startup Tuki
    Die Gründer Dominic Ill und Simon Thut. - zVg

    Vom Erfolg in der Schweiz zur Internationalisierung

    Mit inzwischen über 10’000 verkauften Lerntürmen hat Tuki nicht nur in der Schweiz Fuss gefasst, sondern auch intentional Interesse geweckt. Für den Aufbau ihres Vertriebsnetzes sind die beiden Jungunternehmer mehrere tausend Kilometer gereist. Heute ist der Tuki im Dach-Raum sowie in Benelux erhältlich.

    Simon und Dominic planen die Produktion weiter zu steigen und auch im Ausland noch stärker zu wachsen, während sie ihrem Grundsatz treu bleiben: Kindern die Möglichkeit zu geben, die Welt zu entdecken.

    Kommentare

    User #5646 (nicht angemeldet)

    Trump hat das super gemacht mit Kolumbien.

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