Bezos macht Milliarden in Coronavirus-Krise - Amazon-Aktien steigen

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    USA,

    Das Vermögen von Amazon-Chef Jeff Bezos ist dem Bloomberg Billionaires Index zufolge seit Jahresbeginn um 24 Milliarden auf 138,5 Milliarden Dollar gestiegen.

    Jeff Bezos wird immer reicher, weil die Amazon-Aktien trotz der Coronavirus-Krise immer mehr an Wert gewinnen. (Archivbild)
    Jeff Bezos wird immer reicher, weil die Amazon-Aktien trotz der Coronavirus-Krise immer mehr an Wert gewinnen. (Archivbild) - sda - KEYSTONE/AP/JOHN LOCHER

    Das Wichtigste in Kürze

    • Amazon-Chef Jeff Bezos wird durch die Corona-Krise noch reicher.
    • Grund dafür ist der anhaltende Höhenflug der Amazon-Aktie.
    • Vor Ostern erreichte die Aktie ein neues Rekordhoch.

    Die Coronavirus-Pandemie legt die US-Wirtschaft lahm - doch der reichste Mensch der Welt wird noch reicher. Das Vermögen von Amazon-Chef Jeff Bezos ist dem Bloomberg Billionaires Index zufolge seit Jahresbeginn um 24 Milliarden auf 138,5 Milliarden Dollar gestiegen.

    Grund ist der anhaltende Höhenflug der Amazon-Aktien. Sie legten am Dienstag nochmals um gut fünf Prozent zu und erreichten ein neues Rekordhoch, von dem der Konzerngründer als Grossaktionär profitiert.

    Lieferdienst von Amazon gefragt

    Amazons Lieferdienste sind in der Coronavirus-Krise sehr gefragt. Der weltgrösste Online-Händler tut sich zwar mit dem Ansturm schwer, viele Kunden müssen derzeit lange warten oder können keine Bestellungen mehr aufgeben.

    Amazon
    Amazon-Pakete - AFP/Archiv

    Amazon wird zudem vorgeworfen, nicht genug für den Mitarbeiterschutz zu tun. Der Konzern ist mit Protesten konfrontiert und steht wegen umstrittener Kündigungen in der Kritik.

    Wegen Entlassungen in der Kritik

    Der Online-Versandriese entliess wegen wiederholter Verstösse gegen interne Richtlinien drei Mitarbeiter in den USA. Die Mitarbeiter hatten zuvor mangelnde Corona-Schutzmassnahmen kritisiert. «Kein Unternehmen sollte seine Mitarbeiter dafür bestrafen, dass sie sich umeinander kümmern, vor allem während einer Pandemie», so einer der beiden entlassenen User Experience Designer.

    Der E-Commerce-Riese erklärte, dass er zudem einen Lagerarbeiter in Minnesota, «wegen unangemessener Sprache, Verhalten und Verletzung von Richtlinien zur sozialen Distanzierung» entlassen habe.

    Amazon
    Eines der riesigen Lager von Amazon in Deutschland. - Keystone

    «Wir respektieren das Recht der Mitarbeiter, zu protestieren», so Amazon. Dies sei jedoch kein Freifahrtsschein für Handlungen, die die Gesundheit, das Wohlbefinden oder die Sicherheit der Kollegen gefährden. Das Unternehmen ging nicht näher auf die Details der Kündigungen ein.

    Anleger stört das jedoch alles nicht, trotz des allgemeinen Kurssturzes an den Börsen sind die Amazon-Aktien seit Jahresbeginn um fast ein Viertel gestiegen.

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