So berichtet die Welt über Crans-Montana-Tragödie
Die Tragödie von Crans-Montana beschäftigt auch das Ausland. Mehrere Medien berichten mit Livetickern und zahlreichen Artikeln darüber.

Das Wichtigste in Kürze
- Zahlreiche ausländische Medien berichten gross über die Tragödie in Crans-Montana.
- BBC, New York Times und CNN hielten die Leser mit einem Ticker auf dem Laufend
- Die deutsche «Bild» schrieb von einer «Feuer-Hölle», der Spiegel mutmasst über den Grund.
Das neue Jahr begann für Crans-Montana, das Wallis und die ganze Schweiz mit einem Schock: Bei einem Brand in einer Bar im Nobel-Skiort starben rund 40 meist junge Menschen, 115 wurden verletzt. Es ist eine Tragödie, die weit über die Landesgrenzen die Schlagzeilen des ersten Tages des Jahres dominiert.
In den USA fanden sich Artikel zu Crans-Montana zuoberst auf den Websites von CNN, CBS oder der «New York Post». Die Qualitätszeitungen «New York Times» und «Washington Post» berichteten mit einem Liveticker und Reportern vor Ort aus dem Wallis. Auch BBC oder der «Guardian» informierten ihre Leser detailliert über den Vorfall, der «Horror in einen Schweizer Ski-Ort» gebracht habe.
Die deutsche «Bild» hatte ebenfalls einen Liveticker, ergänzt mit zahlreichen weiteren Artikeln. Die Rede war von einer «Feuerhölle», von einer «Todes-Bar» oder einer «Flammen-Bar», in der die Feiernden gefangen waren.
Der «Spiegel» schreibt von einer «Katastrophe», nach der «für ein ganzes Dorf nichts mehr so ist wie zuvor». Das Magazin spekuliert über die Hintergründe und vermutet «ziemlich sicher laxe Brandvorschriften». Die Bar sei bekannt dafür gewesen, es mit den Sicherheitsvorschriften nicht so genau zu nehmen.
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Auch die «DailyMail» geht auf die Sicherheitsaspekte ein: Die Bar habe in einer Bewertung 6,5 von 10 möglichen Punkten erhalten. Brennbare Innenausstattung und begrenzte Fluchtmöglichkeiten hätten für Abzüge gesorgt. Das Boulevard-Blatt schrieb dann auch von einer «Todesfalle» und «erschütternden Szenen».
Crans-Montana ist auch bei internationalen Gästen sehr beliebt, unter den Verletzten und Toten gibt es deshalb auch Ausländer. Ein Opfer aus Italien wurde bereits nach Mailand geflogen, zwei weitere sollen folgen. Viele italienische Zeitungen fokussieren auf die Opfer aus ihrem Land. Artikel mit Aussagen von Angehörigen sind oft ganz zuoberst zu finden.
«La Rebulicca» und «La Stampa» schreiben von einem «Massaker an Jugendlichen». Die Bar sei eine «Feuerfalle» gewesen.
Selbst Reporter von australischen oder israelischen TV-Sendern suchten auf Facebook nach Personen, die in der Bar waren. Auch in Lateinamerika wurde über die Tragödie berichtet.





















