Trump unter Druck wegen zurückgehaltener Epstein-Akten
Neue Vorwürfe betreffen Dokumente aus den Epstein-Ermittlungen, in denen Trump erwähnt wird und die offenbar nicht vollständig veröffentlicht wurden.

In den USA sorgt die Veröffentlichung von Unterlagen zum Fall Jeffrey Epstein erneut für politische Spannungen. Dabei geht es um Dokumente, die Verbindungen zu Donald Trump enthalten sollen.
Kritiker werfen Behörden vor, nicht alle relevanten Akten offengelegt zu haben. Mehrere Medien berichten über Hinweise auf zurückgehaltene Seiten aus Ermittlungsunterlagen, wie «ORF» meldet.
Das US-Justizministerium prüft inzwischen die Vorgänge rund um die Veröffentlichung. Ziel ist es laut Berichten, mögliche Versäumnisse oder Fehlentscheidungen aufzuklären.
Trump und die umstrittenen Aussagen
Im Mittelpunkt stehen Protokolle einer Frau, die Epstein sexuellen Missbrauch vorwirft. Darin soll auch Trump erwähnt worden sein, was dem Fall zusätzliche politische Brisanz verleiht.
Die entsprechenden Passagen seien jedoch teilweise geschwärzt oder gar nicht veröffentlicht worden. Beobachter sehen darin eine mögliche Verzerrung der öffentlichen Darstellung, berichtet die «Tagesschau».
Vertreter Trumps weisen die Vorwürfe entschieden zurück und sprechen von haltlosen Behauptungen. Konkrete Belege für ein persönliches Fehlverhalten wurden bislang nicht öffentlich vorgelegt.
Forderungen nach vollständiger Offenlegung
Mehr als fünfzig Seiten mit entsprechenden Aussagen sollen bislang fehlen. Medien zufolge enthalten sie detaillierte Schilderungen mutmasslicher Vorfälle und Kontakte, wie «SRF» schreibt.
Oppositionspolitiker verlangen deshalb vollständige Transparenz und eine unabhängige Untersuchung. Nur so könne Vertrauen in staatliche Institutionen wiederhergestellt werden, schreiben Beobachter.

Die Debatte zeigt, wie stark der Epstein-Komplex weiterhin die US-Politik prägt. Selbst Jahre nach seinem Tod sorgt der Fall international für neue Kontroversen.












