Vier französische Zeugen sollen zum Brand in Crans-Montana aussagen

    Keystone-SDA
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    Crans-Montana,

    Im Rahmen der Ermittlungen zur Brandkatastrophe in Crans-Montana VS wird die für den Fall zuständige Staatsanwaltschaft des Kantons Wallis in Kürze ein Rechtshilfeersuchen an die Staatsanwaltschaft von Paris richten. Vier französische Zeugen sollen befragt werden.

    Die Generalstaatsanwältin des Kantons Wallis, Béatrice Pilloud, bestätigte am Dienstag die bevorstehende Übermittlung eines Rechtshilfeersuchens an Frankreich.
    Die Generalstaatsanwältin des Kantons Wallis, Béatrice Pilloud, bestätigte am Dienstag die bevorstehende Übermittlung eines Rechtshilfeersuchens an Frankreich. - KEYSTONE/EPA/ALESSANDRO DELLA VALLE

    Nach Angaben der italienischen Nachrichtenagentur Ansa vom Montagabend planen die Schweizer Staatsanwälte, drei Mitarbeiter der Bar «Le Constellation» verhören zu lassen. Einer von ihnen ist ein 28-jähriger Kellner, der eine Arbeitskollegin mit einem Helm auf den Schultern trug, die bei dem Brand in der Silvesternacht ums Leben kam. Sie soll den Brand unbeabsichtigt verursacht haben, indem sie eine Champagnerflasche mit einer pyrotechnischen Kerze an die Decke hob, woraufhin diese Feuer fing. Sie soll nicht gewusst haben, dass die Decke nicht feuerfest war.

    Die Walliser Ermittler wollen auch einen Kellner und eine Kellnerin sowie einen Gast befragen. Dabei geht es darum, weitere Informationen über den Ablauf des Silvesterabends in der Bar, die Momente unmittelbar vor dem Brand und die im Lokal getroffenen Sicherheitsvorkehrungen zu erhalten.

    Alle Zeugen sind französische Staatsangehörige und leben derzeit in ihrem Heimatland, weshalb ein Rechtshilfeantrag nötig ist. «Wir haben den Anwälten eine Frist eingeräumt, damit sie ihre zusätzlichen Fragen stellen können», sagte die Generalstaatsanwältin des Kantons Wallis, Béatrice Pilloud, am Dienstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Anschliessend werde das Rechtshilfeersuchen versandt.

    Ein erstes Rechtshilfeersuchen wurde bereits an die französischen Behörden gerichtet. Es betraf die Beschaffung von Unterlagen im Zusammenhang mit dem Fall.

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    Kommentare

    User #6388 (nicht angemeldet)

    Es müsste ein unbefangener Staatsanwalt sein.

    User #3174 (nicht angemeldet)

    Wer soll eigentlich noch alles seinen Senf dazu geben. Das einzige was hoffentlich alle gelert haben sollten, wenns brennt nur noch abhauen nach draussen und nicht noch Filmen mit dem Handy

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