Talanx verdient so viel wie nie - trotz Kalifornien-Feuer
Trotz verheerender Waldbrände in Kalifornien hat der deutsche Versicherungskonzern Talanx so viel verdient wie nie zuvor.

Der Überschuss wuchs im Geschäftsjahr 2025 um ein Viertel auf 2,48 Milliarden Euro, wie das im MDax gelistete Unternehmen auf Basis vorläufiger Zahlen in Hannover mitteilte.
Damit erreichte der Konzern sein Gewinnziel, das Konzernchef Torsten Leue im November auf mehr als 2,4 Milliarden Euro angehoben hatte. Für 2026 hat sich der Manager bereits im Herbst eine weitere Steigerung auf etwa 2,7 Milliarden Euro vorgenommen.
Anfang 2025 kosteten die Waldbrände in Los Angeles vor allem die Talanx-Tochter Hannover Rück viel Geld. Allerdings blieben darüber hinaus teure Katastrophen etwa durch Hurrikane weitgehend aus, sodass die Hannover Rück im Gesamtjahr ebenfalls einen Rekordgewinn einfuhr. Dem Talanx-Konzern gehört gut die Hälfte der Hannover-Rück-Aktien.
Insgesamt erwirtschafte Talanx im vergangenen Jahr einen Versicherungsumsatz von 49,0 Milliarden Euro – währungsbereinigt rund 5 Prozent mehr als im Vorjahr. Die vollständigen Jahreszahlen und den Dividendenvorschlag für das Jahr 2025 will der Konzern am 18. März veröffentlichen.
Im Erstversicherungsgeschäft für Privat-, Firmen- und Industriekunden ist Talanx vor allem für seine Marke HDI bekannt. Hinzu kommen weitere konzerneigene Versicherer, etwa in Polen und Lateinamerika. Haupteigner von Talanx ist der Haftpflichtverband der Deutschen Industrie (HDI), ein Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit.














