Wolf

    Kanton Neuenburg geht gegen Pro-Wolf-Aktivisten vor

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    Neuchâtel,

    Wegen Hausfriedensbruchs und Sachbeschädigung hat der Kanton Neuenburg Anzeige gegen mutmassliche Wolfsschützer erstattet.

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    Seit dem 6. August hatten Wölfe in der Region 13 Rinder getötet und acht verletzt. (Archivbild) - sda

    Der Kanton Neuenburg hat gegen mutmassliche Wolfsschützer Anzeige wegen Hausfriedensbruchs und Sachbeschädigung erstattet. Wildhüter seien bei ihrer Arbeit im Feld eingeschüchtert und behindert worden.

    «Die Aktivisten verkomplizieren die Situation erheblich, indem sie die Beamten im Feld verfolgen, belästigen und fotografieren», antwortete der Neuenburger Umweltdirektor Laurent Favre (FDP) am Dienstag auf eine Frage des Grossrats Gregory Huguelet-Meystre (FDP).

    Aktivisten der Gruppierung Defend the Wolf patrouillierten derzeit in der Region La Brévine, um Schüsse zu verhindern. «Wir erwägen rechtliche Schritte aufgrund dieser Einschüchterung, Diffamierung und Behinderung», fügte Favre hinzu.

    Wölfe töten 13 Rinder – Kanton erhält Abschussgenehmigung

    Seit dem 6. August hatten Wölfe in der Region 13 Rinder getötet und acht verletzt. Am 10. September erhielt der Kanton die Genehmigung des Bundes zum Abschuss von vier Jungwölfen. Einer von ihnen wurde erlegt.

    Der Staatsrat fügte hinzu, dass bei der kantonalen Dienststelle für Wildtiere in Couvet vergangene Woche eingebrochen worden sei und Sachbeschädigungen verursacht worden seien. «Das ist inakzeptabel, weshalb der Kanton Strafanzeige erstattet hat», erklärte Favre.

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    Kommentare

    User #3011 (nicht angemeldet)

    Ein Bravo an die Aktivisten! Solche Leute braucht die Schweiz! Mut und Tapferkeit, im Namen der Wölfe!!

    User #2052 (nicht angemeldet)

    Interessant, diese unfassbare Gleichgültigkeit und Verachtung für Weide/Haustiere durch die Wolfsfanatiker. Es ist ihnen vollkommen egal, dass diese Tiere von Wölfen bei lebendigem Leib zerfleischt oder grausamst verstümmelt sterbend zurückgelassen werden. Es ist naheliegend, dass diese Personen genauso reagieren, wenn es Menschen erwischt.

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