GLP setzt nach «willkürlicher» US-Zollerhöhung auf EU-Bilaterale
Die Grünliberalen haben die jüngst verhängten US-Zölle als willkürlich kritisiert. Die Partei forderte als Reaktion entschlossene Verhandlungen und den Abschluss weiterer Freihandelsabkommen.

Der «künstliche Schutzwall» in Form der Zollerhöhung schade Unternehmen auf beiden Seiten des Atlantiks, teilte die GLP am Freitag mit. Für die Partei unterstreiche dieser Schritt die Unberechenbarkeit der aktuellen US-Handelspolitik.
Auch die Benachteiligung gegenüber der EU und anderen Ländern sei unverständlich. «Unter Trump gibt es keine Verlässlichkeit», liess sich Parteipräsident Jürg Grossen zitieren. Dennoch müsse die Schweiz nun entschlossen weiterverhandeln.
Als Antwort auf den Protektionismus forderte die Partei mehr Weltoffenheit und den Abbau von Handelshemmnissen. Neben den Verhandlungen mit den USA müsse die Schweiz die bilateralen Verträge mit der EU vorantreiben und weitere Freihandelsabkommen wie jenes mit dem Mercosur abschliessen.










