Kanton Bern kann historische Liegenschaften selber weiternutzen
Der Kanton Bern kann die beiden Amthäuser in Meiringen und Erlach sowie das Schloss Büren an der Aare weiterhin selber nutzen. Der Grosse Rat hat einer Rücknahme der Liegenschaften ins Verwaltungsvermögen und Kreditanträgen für Sanierungsarbeiten zugestimmt.

Der Rat tat dies am Montag einstimmig mit 147 Stimmen. Fast mehr zu reden als das Hauptgeschäft gab ein Antrag der vorberatenden Kommission, Parkplatz und Zufahrt beim Amthaus Meiringen mit einem versickerungsfähigen Belag zu versehen. Am Ende wurde der Antrag vorwiegend aus Kostengründen mit 65 zu 82 Stimmen abgelehnt.
2008 hatte der Regierungsrat beschlossen, mehrere Schlösser und Amthäuser im Zuge der Verwaltungs- und Justizreform zu verkaufen. Dazu gehörten auch die Amthäuser Meiringen und Erlach sowie das Schloss Büren. Die Liegenschaften wurden deshalb ins Finanzvermögen des Kantons übertragen.
Da sie jedoch nicht verkauft werden konnten und für die dort untergebrachte Kantonspolizei keine geeigneten Ersatzstandorte gefunden wurden, wandern sie nun wieder ins Verwaltungsvermögen. Die Polizeiwachen werden weitergeführt. Für Investitionen in die drei Liegenschaften sind insgesamt 7,4 Millionen Franken vorgesehen. Laut Regierungsrätin Evi Allemann (SP) geht es dabei um Substanzerhalt.






