Welches Kind lässt sich schon gerne eine Spritze mit einer Impfung gegen das Coronavirus in den Arm jagen? Der Kanton Bern bietet nun die nötige Ablenkung an.
coronavirus
Ein neunjähriges Mädchen bekommt in Begleitung seiner Mutter den Impfstoff gegen das Coronavirus von Biontech/Pfizer verabreicht. (Symbolbild) - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Kinder-Impfkampagne nimmt nach langem Zögern Fahrt auf.
  • Jetzt gibt der Kanton Bern Kindern und Eltern Tipps für einen stressfreien Piks.

Seit Mitte Dezember wird die Impfung zum Schutz vor dem Coronavirus auch für Kinder zwischen fünf und elf Jahren empfohlen. Seit Anfang Jahr piksen immer mehr Kantone Kinder, teilweise sind die Termine innert weniger Stunden ausgebucht.

Ab Samstag beginnt auch der Kanton Bern mit den Kinderimpfungen. Bislang sind rund 6200 Kinder dafür angemeldet, wie die bernische Gesundheitsdirektion am Freitag mitteilte.

Dessen bewusst, dass der Weg zum Piks nervenaufreibend sein kann, schafft der Kanton nun mit einem herzigen Füchsli Abhilfe. Der Kanton Bern veröffentlichte am Freitag neue Merkblätter mit dem als Arzt verkleideten Dr. Fuchs im Mittelpunkt. Damit ist die Angst vor der Spritze schnell vergessen!

coronavirus
Mit diesem herzigen Füchsli nimmt der Kanton Bern Kinder die Angst vor der Corona-Impfung.
coronavirus
Und auch für die Eltern gibt es Tipps.

Das Plakat steht unter dem Motto «Wie du dir beim Impfen helfen kannst». So empfiehlt der tierische Arzt, sich ein Kraftkleid anzuziehen oder ein Kraftgegenstand mitzunehmen. Ausserdem helfe es, sich abzulenken und bequem hinzusitzen.

Wichtig sei weiter, dass die Kinder über ihre Gefühle sprechen können und den Ärzten ihre Fragen stellen können.

Auch für die Eltern gibt der Kanton Tipps: Insgesamt empfehle es sich, die Dokumente und das Zeitmanagement im Griff zu haben, um unnötigen Stress zur vermeiden. Weiter sollen die Eltern gelassen sein und positiv bleiben und mit ihrem Kind liebevoll sprechen.

Und: Bitte einmal ruhig und tief durchatmen!

Lassen Sie Ihr Kind gegen Corona impfen?

Auf Twitter erntet der Kanton Bern für seine Kampagne im Kampf gegen das Coronavirus Zuspruch. «Wie süss ist Dr. Fuchs bitte?», schmelzt ein User etwa.

Ein anderer zwinkert: «Bis das Spiel gestartet ist, ist die Impfung schon erledigt.»

Mehr zum Thema:

Twitter Stress Arzt Coronavirus Angst