BSC Young Boys

YB vergibt Führung – Niederlage im Derby gegen Thun

Matthias Neuhaus
Matthias Neuhaus

Bern,

Dämpfer für YB in der Super League: Im Berner Derby gegen Leader Thun setzt es für Gelbschwarz nach früher Führung eine 1:2-Niederlage ab.

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YB und der FC Thun liefern sich im Berner Derby einen erbitterten Kampf. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • YB muss sich im Derby gegen Thun geschlagen geben.
  • Die Hausherren gehen zwar früh durch Sanches in Führung.
  • In der zweiten Halbzeit kann der Leader die Partie noch drehen.

YB startet im Derby engagiert und nimmt das Spiel von Beginn weg in die Hand. Nach sieben Minuten setzt sich Monteiro über links durch und legt quer auf Sanches. Dieser schiebt eiskalt zum 1:0 ein.

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Alvyn Sanches schiebt aus kurzer Distanz zum 1:0 für YB ein. - keystone

Thun tut sich in der Folge weiterhin schwer. Fassnacht verpasst das 2:0 knapp. Danach zischt ein Monteiro-Schuss nur haarscharf am Tor vorbei.

Beendet YB die Saison in den Top-3?

Nach einer halben Stunde fängt sich der Gast dann etwas und zeigt sich auch in der Offensive. Die grossen Chancen auf Thuner Seite bleiben jedoch aus.

Keller hält Penalty, dann trifft Matoshi

Nach dem Seitenwechsel dauert es keine zwei Minuten bis zum ersten Aufreger. Nach einem Corner prallt die Kugel an die Hand von YB-Verteidiger Valery.

Nach VAR-Konsultation entscheidet Schiri Schärer auf Penalty. Thun-Captain Bertone scheitert mit seinem Versuch jedoch an Keeper Keller.

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Valmir Matoshi trifft zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich. - keystone

Trotz Bertones Fehlschuss können die Berner Oberländer wenig später jubeln. Matoshi entwischt der YB-Abwehr und schiebt zum Ausgleich ein. Wüthrich sieht dabei nicht gut aus.

VAR greift erneut ein

Die Partie ist damit so richtig lanciert. Monteiro verpasst die erneute YB-Führung in der Folge doppelt. Thun-Goalie Steffen hält zweimal herausragend. Dann rettet er auch gegen Gigovic.

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YB-Trainer Gerardo Seoane während dem Spiel gegen Thun. - keystone

Auf der anderen Seite zeigt sich der Leader eiskalt. Dähler trifft zum 2:1 für Thun. Allerdings meldet sich der VAR erneut. Sanches wird vor dem Treffer gefoult – das Tor zählt nicht.

Joker Reichmuth sticht

In der Schlussphase geht die Partie hin und her. Zehn Minuten vor dem Ende gelingt dann den Thunern tatsächlich der Lucky-Punch. Joker Reichmuth wird von Heule lanciert und trifft zum 2:1.

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Thuns Nils Reichmuth (r.) trifft gegen YB zum 2:1. - keystone

Davon kann sich YB nicht mehr erholen. Die Hauptstädter müssen sich im Derby vor ausverkauftem Haus geschlagen geben.

YB jetzt gegen Lausanne

Für YB geht es am Sonntag (14 Uhr) in Lausanne weiter.

Thun spielt bereits am Samstag (18 Uhr) zuhause gegen GC. Der Vorsprung auf Verfolger St.Gallen beträgt weiterhin 14 Punkte.

Super League - Super League: Regular Season (09.03.2026)SpSNUTorePkt
1.FC Thun Berner Oberland LogoFC Thun Berner Oberland29225266:3268
2.FC St. Gallen LogoFC St. Gallen29167658:3554
3.FC Lugano LogoFC Lugano29148746:3649
4.FC Basel LogoFC Basel29139742:3846
5.FC Sion LogoFC Sion291071241:3342
6.BSC Young Boys LogoBSC Young Boys291211658:5542
7.FC Luzern LogoFC Luzern29911957:5436
8.Lausanne-Sport LogoLausanne-Sport29911945:4736
9.Servette LogoServette297101247:5333
10.FC Zürich LogoFC Zürich29916441:5731
11.Grasshopper Club Zürich LogoGrasshopper Club Zürich29515937:5124
12.FC Winterthur LogoFC Winterthur29319732:7916
Super League - Super League: Regular Season (09.03.2026)SpPkt
1.FC Thun Berner Oberland LogoFC Thun Berner Oberland2968
2.FC St. Gallen LogoFC St. Gallen2954
3.FC Lugano LogoFC Lugano2949
4.FC Basel LogoFC Basel2946
5.FC Sion LogoFC Sion2942
6.BSC Young Boys LogoBSC Young Boys2942
7.FC Luzern LogoFC Luzern2936
8.Lausanne-Sport LogoLausanne-Sport2936
9.Servette LogoServette2933
10.FC Zürich LogoFC Zürich2931
11.Grasshopper Club Zürich LogoGrasshopper Club Zürich2924
12.FC Winterthur LogoFC Winterthur2916

Kommentare

User #1168 (nicht angemeldet)

Bei YB wurde über die letzten Jahre ziemlich schlechte Transfers getätigt. Im übrigen gehört auch Wütrich dazu. Viele der Spieler neigen im übrigen zu Egozentrik. Was bedeutet das? Der Mannschaftliche Spielfluss geht verloren weil einzelne ihre Mitspieler nicht mehr wahrnehmen und zu eigensinnigen Aktionen tendieren. Weiter muss festgehalten werden, dass der Level des Schweizerischen Fußballs nun mal nicht so groß ist wie uns die Medien ständig wahrhaben wollen. Einzelne Talente zeigen sich in einem Meer von durchschnittlichen Spielern und genau so zeigt sich das auch in der Qualität der Liga.

User #1893 (nicht angemeldet)

//////ALEZ YPISSER habe ja gesagt Berner Derby würdet ihr auch gegen BREITENREIN VERLIEREN !!!!!

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