Über 1000 Personen an «kämpferischer» Frauendemo in Bern

Keystone-SDA
Keystone-SDA, Belinda Schwenter

Bern,

Über 1000 Personen haben am Sonntag in Bern an einer unbewilligten Demonstration zum internationalen Frauentag teilgenommen.

Demo
Mehr als 1000 Personen haben sich anlässlich des «queerfeministischen Kampftags» in Bern versammelt. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • In Bern demonstrierten am Sonntag mehrere Hundert Personen.
  • Es wurde «gegen patriarchale Gewalt, Faschismus und den Rechtsrutsch» demonstriert.
  • Die Demonstration am internationalen Frauentag war unbewilligt.

Die Demonstrierenden stellten sich «gegen patriarchale Gewalt, Faschismus und den Rechtsrutsch».

Die Teilnehmenden versammelten sich auf dem Bahnhofplatz und starteten anschliessend den Umzug durch die Innenstadt, wie ein Reporter der Nachrichtenagentur Keystone-SDA berichtete. Die Demonstrantinnen skandierten Parolen wie «Kein Krieg, kein Staat, kein Patriarchat» und «Gegen Banken und Sexisten».

00:00 / 00:00

Auf dem Bahnhofsplatz in Bern versammelten sich am Sonntag Demonstrierende. - Nau.ch

Anlässlich des «queerfeministischen Kampftags» rief ein unbekanntes Kollektiv zu einer «kämpferischen Demo» auf. Ihr Widerstand galt Geschlechtergrenzen, patriarchaler Gewalt sowie dem «inneren und äusseren Grenzregime».

Die Demo war dem Aufruf zufolge offen für alle Geschlechter. Man wolle den Ort sicher und zugänglich für alle machen. Und: «Patriarchale Strukturen gehen uns alle an.»

Nimmst du an Demos teil?

Zu Beginn der Kundgebung gedachten die Demonstrierenden mit einem 29 Sekunden langen Schrei der nach ihren Angaben 29 Opfer von Femiziden im Jahr 2025 in der Schweiz. «Mehr queer-Feminismus statt Faschismus – grenzenlose Solidarität» war auf einem der mitgeführten Transparente zu lesen.

Kommentare

User #3307 (nicht angemeldet)

Die Anzahl der Teilnehmenden zeigt eines ganz klar. Die Demonstrantinnen können für ihre Anliegen nicht einmal ihre Sympathisantinnen an eine Demonstration holen. 1000 Leute ist in der heutigen Zeit, wo man mit social media viele erreicht, nichts.

User #6212 (nicht angemeldet)

schade, Bern kann man nicht mehr geniessen... immer diese Krawalle und ÖV Hinderung...

Weiterlesen

as
783 Interaktionen
Demo in Zürich
15 Interaktionen
Lausanne
11 Interaktionen
Basel

MEHR AUS STADT BERN

de
82 Interaktionen
«Tut extrem weh»
de
82 Interaktionen
YB verspielt Führung
6 Interaktionen
Über 80 Prozent Ja!
Reto Nause Gastbeitrag Rede
25 Interaktionen
Reto Nause