Die neue Corona-Variante Cerberus wird schweizweit immer dominanter. Die Variante zeichnet sich unter anderem durch andere Symptome aus.
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Eine Impfung schützt vor schweren Veräufen - keystone
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Das Wichtigste in Kürze

  • In der Schweiz ist die neue Corona-Variante Cerberus auf dem Vormarsch.
  • Die Variante unterscheidet sich in den Symptomen ein wenig von Omikron.
  • Expertinnen und Experten gehen davon aus, dass die Fälle sich wieder häufen im Winter.

Die nächste Version der Omikron-Variante breitet sich schweizweit rasch aus. Die neue Corona-Variante heisst Cerberus, angelehnt an den mehrköpfigen Höllenhund der griechischen Mythologie.

In der Wissenschaft läuft diese Variante unter dem weniger eindrucksvollen Namen BQ.1.1.

Die Symptome können sich von dieser Variante zu anderen ein wenig unterscheiden. So haben Betroffene bei Cerberus laut «L'Indépendant» eher Durchfall, Herzrhythmus-Veränderungen und starke Kopfschmerzen. Experten vermuten ausserdem, dass diese Variante zu einem Anstieg der Fallzahlen führen könnte im Winter.

Cerberus wird zur dominanten Virusvariante

BAG-Sprecher Simon Ming erklärt dem «Blick», dass diese Variante bereits dominant ist in einigen Regionen der Schweiz. Anfangs November war sie noch für 20 bis 50 Prozent der Coronafälle verantwortlich. Das BAG geht laut Ming davon aus, dass BQ1.1 im November die schweizweite dominante Variante sein wird.

Heikel daran: «Die Mutation kann die Erkennung durch Antikörper teilweise umgehen.» Richard Neher, Professor für Biophysik am Biozentrum der Universität Basel erklärt, dass dies einen Übertragungsvorteil generieren kann.

Bisher gibt es keine Hinweise auf schlimme Verläufe bei Cerberus, so Ming. Die Coronafälle werden in den kalten Monaten jedoch wahrscheinlich wieder zunehmen.

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