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WHO: Cola-Süssstoff Aspartam könnte krebserregend sein

Die Internationale Agentur für Krebsforschung untersucht derzeit einen möglichen Zusammenhang zwischen dem Krebsrisiko und Aspartam.

Aspartam
Der Süssstoff Aspartam, der unter anderem in Cola und Kaugummi enthalten ist, könnte laut WHO krebserregend sein. (Symbolbild) - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Die WHO könnte den Süssstoff Aspartam bald als krebserregend einstufen.
  • Aktuell prüft die Internationale Agentur für Krebsforschung einen Zusammenhang.
  • Aspartam ist etwa in Cola und anderen Getränken sowie in Kaugummi enthalten.

Der Süssstoff Aspartam, der in Cola, vielen Milchprodukten und Kaugummis enthalten ist, ist womöglich krebserregend. Laut Weltgesundheitsorganisation WHO weist der Lebensmittelsüssstoff ein potenzielles Risiko für eine krebserregende Wirkung auf. Die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) prüft aktuell in einer Studie, ob das stimmt.

Mitte Juli sollen die Ergebnisse laut dem Gesundheitsportal «Fortune» veröffentlicht werden. Anschliessend wird der Gemeinsame FAO/WHO-Sachverständigenausschuss für Lebensmittelzusatzstoffe seine Risikobewertung für Aspartam aktualisieren. Auch soll die zulässige Tagesdosis von Asparam erneut bewertet werden.

Aspartam
Der Süssstoff Aspartam soll krebserregend sein. (Symbolbild) - Pexels

Wahrscheinlich nur begrenzter Zusammenhang von Aspartam und Krebs

Jedoch muss bei der Varianz des Begriffs «krebserregend» sowie bei der tatsächlichen Korrelation aufgepasst werden. Auch der «Spiegel» berichtet, dass diese Klassifizierung nicht ganz so dramatisch sei, wie sie scheint.

Laut der WHO gibt es nur begrenzte Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen Aspartam und Krebs. Der Süssstoff würde in die niedrigste von drei Kategorien fallen.

Das Herbizid Glyphosat gehört zum Beispiel zur nächsten Stufe «wahrscheinlich krebserregend». Tabakrauchen und Asbest werden in die Kategorie «krebserregend für den Menschen» eingeordnet.

glyphosat
Der Konsumentenschutz kritisiert die mangelnde Deklaration von Glyphosat in Produkten der Landi. (Symbolbild) - keystone

Laut «Spiegel» hat die Agentur für Krebsforschung auch den Friseurbesuch als «wahrscheinlich krebserregend» eingestuft. Der Grund: Man könnte mit Haarfärbemittel in Kontakt kommen.

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