Chiphersteller SK Hynix mit 557 Prozent Gewinnzuwachs

Keystone-SDA
Keystone-SDA

Südkorea,

Der südkoreanische Chipproduzent SK Hynix hat im Zuge des boomenden Geschäfts mit Künstlicher Intelligenz erneut Rekordgewinne eingefahren. Trotzdem blieben die Zahlen hinter den astronomischen Markterwartungen zurück.

Die südkoreanische Techfirma SK Hynix mit CEO Kwak Noh-Jung schafft im zweiten Quartal einen gigantischen Gewinnsprung. (Archivbild)
Die südkoreanische Techfirma SK Hynix mit CEO Kwak Noh-Jung schafft im zweiten Quartal einen gigantischen Gewinnsprung. (Archivbild) - KEYSTONE/EPA/YONHAP / POOL/

In seinem Ergebnisbericht für das zweite Quartal meldete das Techunternehmen einen Betriebsgewinn von 60,6 Billionen Won (umgerechnet rund 34 Milliarden Franken) für die Monate April bis Juni – so viel wie nie zuvor. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht das einer Steigerung von 557 Prozent. Damit setzt das Unternehmen seinen seit Jahren nahezu ununterbrochenen Wachstumskurs fort.

Die treibende Kraft hinter diesem rasanten Wachstum ist die enorme Nachfrage nach hochmodernen Speicherchips, die für KI-Anwendungen benötigt werden. SK Hynix zählt hier zu den Weltmarktführern. Zu den wichtigsten Kunden des Konzerns zählt der US-Techkonzern Nvidia.

Trotz der starken Geschäftszahlen für das zweite Quartal konnte SK Hynix die astronomischen Erwartungen des Marktes nicht ganz erfüllen. In Bezug auf Umsatz und Betriebsgewinn blieben die Ergebnisse leicht hinter den Prognosen vieler Analysten zurück.

Die Börsen reagierten entsprechend durchwachsen. Zwar stieg der Aktienkurs von SK Hynix eine halbe Stunde nach Handelsbeginn um 1,5 Prozent. Doch konnte das Unternehmen damit nur einen kleinen Teil des gestrigen Kurseinbruchs von fast 15 Prozent kompensieren, der auf schwächelnde US-Techwerte zurückgeht. Weltweit treibt Anlegerinnen und Anleger die Sorge um, dass sich der KI-Boom abschwächen und damit auch die Nachfrage nach Hochleistungsspeichern nicht mehr ganz so schnell wachsen könnte.

Kommentare

User #5995 (nicht angemeldet)

Der Wachstumszuwachs des Wachstums ist defintiv viel zu tief - das muss besser gehen, sonst geht die Welt unter.

Weiterlesen

Schutzhütten Südtirol
2 Interaktionen
Luxus statt Zuflucht
Touristen Waldbrand Frankreich
197 Interaktionen
«Furchteinflössend«

MEHR IN NEWS

x
5 Interaktionen
Erdbeben in Japan
Carla Welti Kolumne 07/26
4 Interaktionen
«Carlabelle»
Myriam Speich
Neue Heimat

MEHR AUS SüDKOREA

Nvidia
Börse
Samsung
Kooperationen
China Autos
Zweites Quartal
südkorea präsident
1 Interaktionen
Seoul