Schweiz ruft zum Schutz der Flüchtlingskonvention auf

    Keystone-SDA
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    Genève,

    Die Schweiz hat vor der Uno in Genf den Schutz der Flüchtlingskonvention von 1951 gefordert. Diese feierte am Dienstag ihr 75-jähriges Bestehen.

    Laut dem Staatssekretär für Migration, Vincenzo Mascioli, muss der Fokus noch stärker auf schutzbedürftige Menschen gerichtet werden.
    Laut dem Staatssekretär für Migration, Vincenzo Mascioli, muss der Fokus noch stärker auf schutzbedürftige Menschen gerichtet werden. - KEYSTONE/SALVATORE DI NOLFI

    «Wir alle müssen uns verpflichtet fühlen, das Asylrecht anzuwenden und diese Konvention zu schützen», sagte der Staatssekretär für Migration, Vincenzo Mascioli, in einer Rede vor der Uno in Genf, dort, wo diese Konvention damals verabschiedet worden war. Obwohl das Abkommen nach dem Zweiten Weltkrieg erkämpft worden sei, «müssen wir es kontinuierlich in unseren Gesellschaften verankern».

    Nach Ansicht des Staatssekretärs muss man sich noch stärker auf diejenigen konzentrieren, die Schutz benötigen und versuchen, die Zahl der unbegründeten Asylanträge zu verringern. In einer Botschaft würdigte Uno-Generalsekretär António Guterres die Konvention, die Millionen von Menschen gerettet habe.

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    Kommentare

    User #9089 (nicht angemeldet)

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    User #1064 (nicht angemeldet)

    Gleichzeitig lancierte das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) gestern die weltweite Solidaritätskampagne „The Promise“, um das historische Fundament der Konvention angesichts wachsender politischer und flüchtlingspolitischer Druckfaktoren zu verteidigen.

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