Moderna rechnet mit Daten zur Impfung von Kindern ab zwei Jahren im März. Dann will sich der Konzern um eine Notfallzulassung bemühen.
Impfung eines Kindes
Impfung eines Kindes - AFP/Archiv

Das Wichtigste in Kürze

  • Moderna sollte die Daten einer klinischen Impfstudie mit Kindern ab zwei im März erhalten.
  • Sind sie positiv, werde sich der Konzern dann um die Notfallzulassung bemühen.
  • Auch Pfizer rechnet mit der Zulassung seines Vakzins für Kinder im ersten Halbjahr 2022.

Der US-Hersteller Moderna rechnet im März mit den Ergebnissen seiner klinischen Studie zum Corona-Impfstoff für Kinder im Alter von zwei bis fünf Jahren. Falls die Daten und Gespräche mit der Aufsichtsbehörde positiv ausfielen, könnte Moderna sich dann für die Impfung um eine Notfallzulassung bemühen. Dies teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.

Die anderen Hersteller eines mRNA-Impfstoffs, Biontech und Pfizer, hatten Mitte Dezember erklärt, sie rechneten damit, für die Altersgruppen von sechs Monaten bis zu fünf Jahren «im ersten Halbjahr 2022» eine Notfallzulassung beantragen zu können. Viele US-Experten rechnen im Lauf des ersten Halbjahres mit einer Notfallzulassung für einen Impfstoff für Kleinkinder ab zwei Jahren.

Das Biontech/Pfizer-Präparat ist in den USA von der Lebens- und Arzneimittelbehörde FDA bereits für Kinder ab fünf Jahren zugelassen, die Impfstoffe von Moderna und Johnson & Johnson hingegen bislang nur für Erwachsene. Moderna hat in den USA bereits eine Notfallzulassung für die Altersgruppe von 12 bis 18 Jahren beantragt. Die FDA verlangte im vergangenen Oktober aber zusätzliche Daten von dem Hersteller und hat noch nicht über den Antrag entschieden.

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