James‑Webb‑Teleskop liefert neue Erkenntnisse zur Dunklen Materie
Das James‑Webb‑Weltraumteleskop liefert neue Erkenntnisse zur Dunklen Materie und erstellt die bisher detailliertesten Karten im Kosmos.

Das James‑Webb‑Weltraumteleskop liefert neue Erkenntnisse zur Erforschung Dunkler Materie im Universum jenseits sichtbarer Sterne und Galaxien.
Astronomen haben mit Daten des James‑Webb‑Teleskops eine hochaufgelöste Karte Dunkler Materie vorgestellt. Sie zeigt, wie diese unsichtbare Materie das sichtbare Universum formt und beeinflusst.
Laut einer Meldung von «Reuters» erzeugt Webb die detaillierteste Karte der Dunklen Materie. Dazu wird Licht von rund 250'000 entfernten Galaxien untersucht, dessen Weg durch Gravitation verzerrt wird.
Weltraumteleskop zeigt Dunkle Materie im bisher detailliertesten Kartenbild
Die Dunkle Materie macht laut Experten den grössten Teil der Materie im Universum aus. Sie ist nicht direkt beobachtbar, weil sie kein Licht aussendet oder reflektiert.
Ihre Anwesenheit wird laut «Euronews» allein durch Gravitationseffekte erkannt. Beispielsweise wird beim Gravitationslinseneffekt Licht von entfernten Galaxien durch massive Dunkle Materiegebiete gebogen.
Webbs Karte umfasst einen Himmelsbereich, der etwa 2,5 Mal so gross ist wie der Vollmond am Himmel. Sie nutzt mehr als doppelt so viele Galaxien wie vergleichbare Karten früherer Weltraumteleskope.
James‑Webb‑Weltraumteleskop macht Dunkle Materie sichtbar
Dies erlaubt einem Forschungsteam, die Verteilung des Dunkle‑Materie‑Gerüsts mit hoher Präzision zu verfolgen. Dabei kann die enge Kopplung zwischen sichtbarer und Dunkler Materie demonstriert werden.
Richard Massey, Professor für Computerkosmologie, betont, dass das James‑Webb‑Weltraumteleskop Dunkle Materie sichtbar machen kann. Sie selbst sendet jedoch keine elektromagnetische Strahlung aus.
Die gravitative Beeinflussung von Licht zeigt laut «Euronews» Ort und Struktur der Dunklen Materie sehr schön auf.
James‑Webb‑Weltraumteleskop enthüllt feine Strukturen der Dunklen Materie
Nach Angaben von NASA und Forschungsteams ist diese neue Darstellung laut «Reuters» ein wichtiger Massstab für Kosmologiemodelle. Die feinen Strukturen der Dunklen Materie geben Hinweise darauf, wie Galaxien im Lauf der kosmischen Geschichte entstanden sind.

Sie zeigen auch, wie sich Materie im Universum zusammengeschlossen hat. Webbs Beobachtungen erstrecken sich über Milliarden von Jahren in die Vergangenheit.
Sie liefern Einblicke in die Entwicklung des kosmischen Netzwerks der Dunklen Materie. Die Daten bilden laut «Heise» eine zentrale Grundlage für weitere Studien über die grundlegende Rolle Dunkler Materie im Universum.
















