Ukraine-Krieg: Kiew kündigt drei Fluchtkorridore an

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    Russland,

    Zur Evakuierung von Zivilisten hat die ukrainische Regierung drei Fluchtkorridore von Mariupol nach Saporischschja mit den russischen Truppen ausgehandelt.

    Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine verlassen die Fähre mit ihrem Gepäck. Foto: Andreea Alexandru/AP/dpa
    Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine verlassen die Fähre mit ihrem Gepäck. Foto: Andreea Alexandru/AP/dpa - sda - Keystone/AP/Andreea Alexandru

    Das Wichtigste in Kürze

    • Von Mariupol nach Saporischschja soll es bald Fluchtkorridore geben.
    • Diese sollen mit privaten Autos befahren werden können.

    Die ukrainische Regierung hat laut eigener Angaben für Dienstag mit den russischen Truppen drei Fluchtkorridore zur Evakuierung von Zivilisten ausgehandelt. Aus der belagerten Hafenstadt Mariupol im Gebiet Donezk soll man mit privaten Autos über Berdjansk nach Saporischschja fahren können. Das sagte Vizeregierungschefin Iryna Wereschtschuk am Dienstag.

    Zudem seien 34 Busse von Saporischschja nach Berdjansk am Asowschen Meer unterwegs. Diese sollen Menschen aus Mariupol mitnehmen, die eigenständig in das knapp 70 Kilometer entfernte Berdjansk gelangt sind. Angaben örtlicher Behörden zufolge harren in Mariupol von den einst 440'000 Einwohnern immer noch mehr als 100'000 aus.

    Zivilschutz-Busse sind unterwegs

    Zwei weitere Korridore seien im Gebiet Saporischschja für die Atomkraftwerksstadt Enerhodar und die Grossstadt Melitopol vereinbart worden. Busse des Zivilschutzes seien unterwegs.

    Vor knapp fünf Wochen, am 24. Februar, hatte Russland einen Angriffskrieg gegen das Nachbarland Ukraine begonnen. UN-Angaben zufolge sind seitdem mindestens 1100 Zivilisten getötet worden. Die UN und Kiew gehen aber von weitaus höheren Opferzahlen aus.

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