Massive Angriffe erschüttern Kiew im Ukraine-Krieg
Der Krieg in der Ukraine setzt sich fort. Über 1100 Häuser in Kiew sind nach russischen Attacken auf die Energieversorgung ohne Wärme bei eisiger Kälte.

Russische Streitkräfte haben in der Nacht zum Dienstag die ukrainische Hauptstadt Kiew massiv angegriffen. Die Attacken richteten sich erneut gegen die Energieinfrastruktur des Landes.
Als Folge sind über 1100 Wohnhäuser ohne Heizung, wie die «taz» berichtet. Zusätzlich wurden mehrere Wohngebäude beschädigt und ein Kindergarten geriet in Brand.
Die Angriffe trafen die Ukraine in einer Phase extremer Kälte. In Kiew wurden nach Angaben von «Euronews» minus 22 Grad gemessen.
Energieminister spricht von winterlichem Völkermord
Das russische Militär feuerte laut «t-online» mehr als 60 Raketen und 450 Drohnen ab. Zwei Menschen wurden bei den Angriffen verletzt.
Energieminister Denys Schmyhal kritisierte die Angriffe scharf. Bei Telegram sprach er vom «Versuch eines winterlichen Völkermords», wie «t-online» berichtet.
Moskau habe ballistische Raketen gegen Hochhäuser und Heizkraftwerke eingesetzt. Es habe sich ausschliesslich um zivile Ziele gehandelt.
Krieg in der Ukraine: Schwerste Energiekrise seit Beginn
Die Ukraine durchlebt nach Angaben von « Deutschlandfunk Nova» den härtesten Winter, seit der Krieg in der Ukraine begonnen hat.

Das Energienetz ist durch systematische russische Angriffe stark geschwächt.
Bereits Ende Januar hatten 600'000 Menschen Kiew verlassen. Mehr als eine Million Haushalte waren ohne Strom, berichtet der «Deutschlandfunk».
Trump-Feuerpause offenbar beendet
Deutschland hat die Notfall-Energiehilfe auf 120 Milliarden Euro erhöht. Die ersten beiden Blockheizkraftwerke befinden sich bereits vor Ort, berichtet «Euronews».
US-Präsident Donald Trump hatte Putin gebeten, Angriffe auf Energieanlagen zu pausieren. Diese Zusage scheint nun beendet, wie «t-online» schreibt.
Die Attacken erfolgten unmittelbar vor geplanten Verhandlungen in Abu Dhabi. Nato-Generalsekretär Mark Rutte traf am Montag zu einem Überraschungsbesuch in Kiew ein.















